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Neusäß

07.09.2018

Wie der Abenteuerspielplatz in Neusäß ankommt

Liegewiese und Spielbereich sind nah zusammen, sodass die Erwachsenen stets ein wachsames Auge auf die Kleinen haben können.
Bild: Jutta Kaiser-Wiatrek

Groß und Klein tummeln sich täglich mit viel Spaß auf dem 4000 Quadratmeter großen Gelände.

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? In den Urlaub zu fahren, um in den Schulferien etwas zu erleben und der Langeweile ein Schnippchen zu schlagen, ist in Neusäß nicht notwendig. Zwischen den Ortsteilen Ottmarshausen und Hammel hat die Stadt mit dem Abenteuerspielplatz vor einigen Jahren ein wahres Freizeitparadies geschaffen, das sich nahtlos in die Natur einfügt.

Auch Sportbegeisterte, die den benachbarten Weldenbahnradweg nutzen, kommen gerne

Für Kinder ist der Spielplatz angesichts der zahlreichen Turn- und Klettergerüste, Schaukeln, Wippen und Trampolin ein Eldorado. Das Spielgelände bietet außerdem Liegewiese und Grillmöglichkeiten. Insbesondere der große Wasserspielbereich mit vorgefertigter Wasserrinne war beliebter Spielort in diesem heißen Sommer. Er ist der Höhepunkt der Anlage und so heißt es für alle Kinder immer zu allererst: „Wasser marsch“. Sie haben dort die Möglichkeit, den Wasserstrom in diverse Bahnen zu lenken, ihn mit kleinen Sperren aufzustauen und umzuleiten. Nicht minder intensiv werden von den etwas Größeren der umfangreiche Kletterbereich und die Rutsche genutzt. Auch Sportbegeisterte, die den benachbarten Weldenbahnradweg nutzen, kommen gerne.

Was brauchen Kinder mehr?

Obwohl er mit seiner Familie in unmittelbarer Nähe wohnt und selbst einen Garten sein Eigen nennt, ist auch Sezin Sezer mit seinen beiden Töchtern Klara und Annika an diesem Vormittag auf dem Abenteuerspielplatz. „Es ist hier immer voll und alle sind begeistert“, erklärt er. Die Kombination mit Wasser sei einfach ein großes Plus. Allerdings sieht er in dem fehlenden Schatten ein echtes Manko. Er schwitzt schon eine ganze Weile auf einer Bank mitten in der Sonne, um seine Mädchen nicht aus den Augen zu verlieren.

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Drei junge Mütter haben es sich mit ihren Kleinkindern im Schatten von einigen Büschen zum vormittäglichen Picknick gemütlich gemacht. Camila Slama war mit ihrem 16 Monate alten Sohn Julian schon öfter da, erzählt sie und hat nun auch ihre Freundinnen mitgebracht. Was brauchen Kinder an einem Sommertag auch mehr als Wasser, Sand und Steine?

Ein Highlight für Familien

Lydia Kramer ist heute mit ihrem Sohn Lukas zum ersten Mal hier. „Es ist sehr schön und vor allem sauber und gepflegt“, lobt sie. Allerdings findet sie es schade, dass zu wenige Spielgeräte für kleinere Kinder vorhanden sind. „Eine niedrigere Klettermöglichkeit und eine kleine Rutsche wären schön“, wünschen sich die Mütter für ihre Kleinkinder. Denn die Kleinen können sich im Wasserbereich nur vergnügen, wenn es wirklich warm ist. „Im Herbst ist es für die jüngsten Spielplatzbesucher hier schon wieder uninteressant“, wissen die Mütter.

Über das Stadtgebiet Neusäß sind über 50 Spielplätze verteilt. Camila Slama war mit ihrem Sohn bereits auf einigen. „Sie sind aber gähnend leer und nur hier trifft man auf Kinder“, sagt sie. Der Platz hat sich inzwischen zum Highlight von Familien aus nah und fern entwickelt.

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