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Gastbesuch

17.02.2018

Wie der Lech die Gegend änderte

Bei ihrem Besuch am Gersthofer Paul-Klee-Gymnasium konnten die Erasmus-Projekt-Schüler aus den Niederlanden, Tschechien und Slowenien sogar im Forggensee bei Füssen im Allgäu stehen. Schließlich lautet das Thema des Projekts „Wasser – flüssige Nachbarschaft“.
Bild: Christine Schmid-Mägele

Beim Erasmusprojekt Wasser kommen Schüler aus drei Ländern ans Gersthofer Paul-Klee-Gymnasium

Ganz aktuell zur Unesco-Weltkulturerbe-Bewerbung der Stadt Augsburg unter dem Thema „Wasser“ hat auch das Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen von 2017 bis 2019 ein Erasmus+-Projekt zum Thema „Wasser – flüssige Nachbarschaft“. Jetzt waren Gäste aus den Niederlanden, aus Tschechien und Slowenien in Gersthofen und sie beschäftigten sich mit den Gastgebern aus den 10. und 11. Klassen eine Woche lang mit „Wasser“.

Am Montag begann es für die Gäste gleich mit dem „Lechmuseum Bayern“ in Langweid. Sie erfuhren, inwiefern der Lech die Menschen und Gegend über Jahrhunderte geprägt hat – besonders im Hinblick auf die Natur, Kultur und Wirtschaft. Gerade diese drei Bereiche sollten den Schülerinnen und Schülern in den nächsten Tagen immer wieder begegnen. Mit Chemie- und Biologiefachlehrern zusammen untersuchten sie die Wasserqualität des Lechs und holten dazu eigens Wasser aus dem Fluss.

In diesem Zusammenhang wurde auch das Klärwerk der Stadt Gersthofen besucht. Kulturell näherten sich die Schüler dem Thema auch an: Die Gäste hatten Märchen aus ihren jeweiligen Heimatländern mitgebracht, setzten diese kreativ um und probten gleich mal für Freitagnachmittag, wo den Eltern, Lehrern und der Schulleitung alles präsentiert wurde.

Am Mittwoch stand ein Spaziergang unter dem historischen Aspekt des Wassers in Augsburg auf dem Programm. Nachmittags konnten die Schüler wählen, ob sie ins Wasser wollten (im Augsburger Stadtbad) oder die Nutzung des Wassers beziehungsweise die Wasserversorgung von Augsburg im alten Wasserwerk am Hochablass sehen wollten. Beides interessante Varianten und manchen Gästen und Gastgebern fiel die Entscheidung nicht leicht.

Am nächsten Tag erkundeten die Gäste die Spuren des Lechs: Dazu ging’s nach Füssen. Beim Forggensee hatte die Schülergruppe das Glück, dass dieser abgelassen war und sie standen somit im Forggensee auf den letzten Überresten der alten Via Claudia – und das alles vor einer traumhaft verschneiten Kulisse.

Letzte Aufgabe war schließlich am Freitag, ein Fotobuch zu gestalten. Im April – da geht es für die Gymnasiasten aus Gersthofen nach Nova Gorica in Slowenien. (AL)

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