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17.11.2017

Wie soll Gersthofen wachsen?

SPD-Veranstaltung mit Bürgermeister Michael Wörle

Der Wohnraum in Gersthofen ist knapp wie noch nie. Damit öffnet sich die Frage: „Soll Gersthofen weiter wachsen?“ Damit beschäftigt sich zurzeit neben dem Gersthofer Stadtrat auch der Ortsverein der Gersthofer SPD.

Einerseits ist der Wohnraum extrem knapp, auf der anderen Seite stehen die immensen Flächenversiegelungen. Immer weitere Grundstücke auf der grünen Wiese als Bauland auszuweisen, ist langfristig nicht optimal, so Ortsvorsitzende Janine Hendriks. Außerdem sollte Gersthofen für eventuelle Maßnahmen in der Zukunft Flächen im zentraleren Bereich freihalten.

Hier kommt in Bezug auf Wohnraum das Prinzip der Nachverdichtung in die Diskussion. Dabei sollte unter Nachverdichtung nicht nur die Bebauung großer Grundstücke mit zwei bis drei Gebäuden verstanden werden, sondern auch die Aufstockung bestehender bereits versiegelter Flächen unterstützt werden, um neuen Wohnraum zu schaffen.

Dies sollte laut Janine Hendriks Vorrang vor allen anderen Maßnahmen haben, denn nur dies dämmt wirklich eine Versiegelung ein. Beim Thema „Stadtentwicklung“ jedoch, bei dem es um wirklich grundsätzliche Fragen der Zukunftsentwicklung von Gersthofen geht, wäre, laut Janine Hendriks, die Möglichkeit ein Ratsbegehren durchzuführen und somit die Gersthofer Bürger miteinzubeziehen, eher gerechtfertigt.

Am heutigen Freitag, 17. November, veranstaltet der Ortsverein der SPD Gersthofen ab 19.30 Uhr im Wirtshaus am Sportplatz einen Infoabend für alle Bürger, bei dem es um eine Nachverdichtung zwischen Lech und der B2 geht.Dabei steht auch Bürgermeister Michael Wörle Rede und Antwort zu dem Thema. (AL)

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