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Gemeinderat

24.02.2018

Wie sollen Bauplätze vergeben werden?

Für das Neubaugebiet in Emersacker gibt es schon einige Bewerber. Und im Ort stehen noch mehr Baustellen an

Die Brücke am Kapellenweg in Emersacker soll saniert werden. Wegen ihres schlechten Zustands sei sie derzeit auf 16 Tonnen begrenzt, erklärte Bürgermeister Michael Müller in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Über die bestehende Brücke soll nun eine Betonplatte gelegt werden. Auf beiden Seiten soll es einen 50 Zentimeter breiten Schutzstreifen und ein Geländer geben. Gegenverkehr soll weiterhin nicht möglich sein. Im Zuge der Baumaßnahmen soll auch geprüft werden, inwieweit die Straßenbeleuchtung ausreichend ist. Die Kosten werden auf etwa 50000 Euro geschätzt. Die Bauphase wird bis zu vier Wochen dauern.

In der Gemeinde stehen aber noch mehr Bauarbeiten an. Dem Krippenspielplatz soll ein Teil des nicht mehr benötigten Verkehrsübungsplatzes zugeschlagen werden. Hier soll auf der gepflasterten Fläche dann der Kinderwagenstellplatz untergebracht werden. Das Gebäude soll so flach und klein wie möglich werden.

Die Arbeiten am Gemeindearchiv werden voraussichtlich in den nächsten zwei bis drei Monaten abgeschlossen sein. Die alten Akten sollten danach aber nicht mehr im Rathauskeller untergebracht werden. Bürgermeister Müller schlug vor, einen leer stehenden Raum im Feuerwehrhaus, in dem Belüftung, Heizung und Strom vorhanden sind, zum Gemeindearchiv umzufunktionieren.

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Zum Baugebiet Johannisfeld berichtete Müller, dass die Vermessung der Bauplätze stattgefunden habe und Bodenproben entnommen wurden. Gemeinderat Ralph Behr monierte die Vergabe der Bauplätze. In Emersacker gibt es bisher eine Liste, in der die Reihenfolge zählt, in der sich Grundstücksinteressenten beim Bürgermeister melden. In anderen Kommunen gebe es sozialere und transparentere Vergabesysteme, bei denen zum Beispiel soziales Engagement und künftige Bewohnerzahl eines Hauses berücksichtigt würden. Bürgermeister Müller entgegnete, das sei sicherlich keine schlechte Lösung, bisher habe man aber gut mit der Liste „nach dem Windhundprinzip“ gearbeitet.

Aktuell gebe es zwar 17 Bewerber für neun Bauplätze. Aber auch im Baugebiet Süd II habe es zunächst 27 Bewerber für 21 Plätze gegeben. Nur neun hätten dann tatsächlich einen Bauplatz gekauft. Man könne jetzt nicht im laufenden Verfahren auf ein anderes System setzen. So etwas müsse rechtzeitig vorher kommuniziert werden. Karl-Heinz Mengele schlug vor, bei größerem Andrang in künftigen Baugebieten über ein neues Vergabesystem nachzudenken.

Der Gemeinde liegt ein Angebot zum Kauf einer Geschwindigkeitsmesstafel vor. Das Basismodul würde 1300 Euro kosten. Es sollen nun weitere Angebote eingeholt werden, und es soll auch geklärt werden, was es kosten würde, eine solche Tafel bei der Verkehrswacht auszuleihen.

Seit Monaten ist die Beleuchtung im Sitzungssaal defekt. Auch hier sollen Angebote für eine Erneuerung der Lichtanlage eingeholt werden. (hes)

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