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Wildschweinplage: Der Schweine höchstes Glück

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Kommentar Von Christoph Frey
08.04.2019

Schwein haben wir ja nun weiß Gott genug in unseren Wäldern, als Glück indes werden das höchstens ein paar einsame Keiler empfinden.

Die nämlich haben nun saumäßig viel Auswahl, mit wem sie sich ins dunkelste Dickicht zurückziehen, um das zu tun, was der Sau höchster Lebenszweck. Womit die Schweinerei selbstredend Jahr für Jahr größer wird.

Ja, das Leben ist eben im Grunde ein rechter Saustall und so mancher Zweibeiner, vor allem wenn er zur Spezies der Feld-, Wald- und Wiesenbesitzer zählt, wünscht den Säuen die Pest an den Hals. Dumm nur, dass die afrikanische Killer-Krankheit zugleich die armen Schweine in den Ställen dahin rafft, womit dieser Schuss nach hinten los ginge.

Längst zum Weltbürger geworden

Sus scrofa, so der wissenschaftliche Name des Borstenviehs, ist im Gefolge des Menschen längst zum Weltbürger geworden, der auf den kleinen Sundainseln ebenso zuhause ist wie in Nordamerika. Hierzulande fühlt sich der Kosmopolit dank Klimawandel sowieso sauwohl und ist damit nicht allein: Der Signalkrebs Pacifastacus leniusculus, der Asiatischer Laubholzbock-Käfer und der fiese Eichenprozessionsspinner haben sich ebenfalls mächtig breit gemacht, finden derzeit aber weniger Beachtung als die wilden Rotten.

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Wieder mal Schwein gehabt.

Wie ernst die Situation jedoch in der Realität ist, lesen Sie hier: Ist die Sau zu schlau?

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