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Neusäß

22.11.2019

Winterdienst will in Neusäß mehr Radwege vom Schnee befreien

Beim Winterdienst will der Neusässer Bauhof die Radwege besser im Blick behalten.
Foto: Marcus Merk (Symbol)

Die Bürger ärgern sich über die geräumten Wege. Die Stadt Neusäß handelt und stellt eine zusätzliche Kraft im Bauhof zum Räumen ein.

Der Winter 2018/19 mit seinen großen Schneemengen brachte viele Winterdienste an ihre Grenzen – auch in Neusäß. Wie Bauhofleiter Johann Zill berichtete, waren die Mitarbeiter im vergangenen Winter rund 2900 Stunden in zwei Schichten im Einsatz. Und dennoch mussten Anwohner vor allem von vielen kleineren Nebenstraßen länger warten, bis geräumt wurde. „Es sind nie alle zufrieden“, weiß Johann Zill aus langjähriger Erfahrung, aber es kommt ihm so vor, als würden die Bürger immer schneller ungeduldig, wenn irgendwo nicht gleich geräumt wird.

Im vergangenen Winter gab es etliche Beschwerden wegen geräumter Wege

Auch im vergangenen Winter gab es wieder etliche Beschwerden – einige davon auch weit jenseits des guten Umgangstons. Wie die Stadt beklagte, werde die Anspruchshaltung mancher Bürger immer größer und es solle möglichst sofort und überall geräumt werden. Die Stadt wünsche sich ein wenig mehr Geduld und Verständnis.

Es gebe aber auch viele Bürger, die sich ausdrücklich bedanken und geduldig sind nach dem Motto „es ist halt Winter, da gibt‘s nun mal viel Schnee“.

Bürger ärgern sich, wenn Schneepflug geräumte Gehwege wieder zuschüttet

Großen Ärger gibt es besonders dann, wenn der Schneepflug einen gerade geräumten Gehweg wieder zuschüttet. „Das lässt sich aber leider nicht immer vermeiden“, sagt Zill. Aber die Vorschriften sind diesbezüglich eindeutig: „Der Anwohner muss notfalls nochmals räumen“, so Zill. Der Winterdienst hat hingegen mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, zum Beispiel mit zugeparkten Geh- und Radwegen.

Für den kommenden Winter hat die Stadt für den Winterdienst einen zusätzlichen Mitarbeiter eingestellt, sonst ändert sich nicht viel, wie Zill sagt. „Der Räumplan und die Priorisierung der Straßen hat sich über Jahre entwickelt und auch bewährt.“ Generell leiste der Winterdienst der Stadt Neusäß ohnehin schon viel mehr als der Gesetzgeber fordert.

„Wir wollen heuer jedoch einige Radwege besser im Blick behalten, zum Beispiel von Neusäß zum Diedorfer Gymnasium oder den Übergang vom Stadtberger Virchow-Viertel beim Park-and-Ride-Platz zu Steppach“, so der Bauhofleiter.

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