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Winterschmerzen: Oh weh, oh Schnee

Winterschmerzen: Oh weh, oh Schnee
Kommentar Von Maximilian Czysz
20.01.2020

An diesem Morgen war es wieder zu hören: Das Kratzen der Schaufeln auf dem Asphalt.

Den wenigen Schneeflöckchen rückte die Räum-Armada auf den Leib, um wieder klare Verhältnisse herzustellen: Straßen und Gehwege haben bitteschön asphaltgrau zu bleiben. Das Winter-Wunderland soll dahin, wo es hingehört: auf Wiesen und Wälder. Die glitzernde Postkartenidylle darf sich dort ausbreiten, wo sie der motorisierten Gesellschaft nicht im Weg steht.

Aber mal ehrlich: Mancher Autofahrer bekam Schnappatmung, als er gestern Morgen aus dem Haus trat. Und den Schnee auf der Windschutzscheibe entdeckte. Und diesen sofort verteufelte, weil er feststellen musste, dass die Macht der Gewohnheit zwar stark sein kann, aber nicht immer siegt. Statt sich sofort ans Steuer zu setzen, musste erst einmal gekratzt werden.

Die Lungen füllten sich mit eiskalter Luft

Nervtötend! Die Lungen füllten sich mit eiskalter Luft und die Finger gefroren zu einem steifen roten Klumpen. Dieser taute dann erst nach fünf gefahrenen Kilometern auf, weil sich das Gebläse zunächst weigerte, für subtropische Luft zu sorgen. In den klobigen Winterstiefeln ging es dann in Schrittgeschwindigkeit in die Arbeit. In Zukunft geht es vermutlich wieder schneller: Die Klimaerwärmung schafft es, dass das alles nur noch Schnee von gestern ist.

Lesen Sie dazu unseren Artikel: Schneeglätte beschert viele Blechschäden

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