Newsticker

Wirtschaftsweise: Teil-Lockdown kaum Auswirkungen auf Wirtschaftskraft
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Wir müssen beim Wasser umdenken

Wir müssen beim Wasser umdenken

Kommentar Von Elli Höchstätter
19.11.2018

Die Bürger sollten zu schätzen lernen, wenn etwas für das Trinkwasser getan wird. Ein Kommentar.

Es sind Millionenbeträge, die sozusagen im Untergrund verschwinden. Ausgaben, die keiner so richtig zu schätzen weiß. Wenn Wasserleitungen saniert werden, ärgert sich höchstens der eine oder andere, dass eine Straße dafür gesperrt werden muss.

Somit ist es verständlich, dass die Bürgermeister nicht gerade erpicht darauf sind, Gelder in den Sand, sprich in die Leitungen im Boden zu setzen. Diese Art von Investition fällt nicht auf und kann beim Bürger nicht so sehr punkten wie der deutlich prestigeträchtigere Bau eines neues Feuerwehrhauses.

Somit liegt es auch an uns, dem Wasser und dem Leitungsnetz mehr Bedeutung zu schenken. Spätestens wenn das Wasser zu viele Keime hat oder nach Chlor riecht, wird vielen klar, welcher Luxus es ist, reines Wasser aus dem Hahn trinken zu können. Wir müssen es schätzen lernen, wenn etwas für das Trinkwasser getan wird. Und wir sollten bei den nächsten Bürgermeisterwahlen einmal darauf achten, was die Kandidaten für dieses wichtige Lebensmittel tun wollen. Dieses Umdenken wird sicherlich nicht von heute auf morgen erfolgen, aber jeder neue Fall – wie nun Rommelsried – wird es beschleunigen.

Nachdem in Rommelsried nun die Keime im Trinkwasser gefunden wurden, läuft jetzt die Suche nach der Ursache.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren