Newsticker
Spahn: Schnell- und Selbsttests könnten helfen, Veranstaltungen zu ermöglichen
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Wird die Goetheschule früher saniert?

Projekte

24.01.2019

Wird die Goetheschule früher saniert?

Dringend saniert und erweitert werden muss die Goetheschule. Die CSU fordert, dass sie bei den Gersthofer Bauprojekten höchste Priorität erhält.   

Gersthofen will die Prioritätenliste für die städtischen Bauvorhaben neu sortieren

Sie ist veraltet, zu klein und dringend sanierungsbedürftig: Und es steht noch nicht fest, ob es nicht besser sein wird, die Gersthofer Goetheschule gleich neu zu bauen. Bis im März soll feststehen, ob die Schule unter den anstehenden Gersthofer Bauprojekten vorgezogen werden wird.

Die Bauverwaltung hat eine Prioritätenliste erarbeitet, die festlegt, welche Projekte in welcher Reihenfolge angegangen werden sollen. Die Abwicklung der Projekte hat sich allerdings verzögert, weil nach Angaben von Bürgermeister Wörle bisher das erforderliche Personal im Bauamt fehlte. Nach der Einstellung einer neuen Architektin soll die Situation sich allerdings verbessern.

Projekte, die laut Prioritätenliste bereits hätten beginnen sollen oder in Kürze anstehen, sind unter anderem der Umbau und die Erweiterung bei der Feuerwehr Gersthofen sowie der Um- und Neubau des Feuerwehrhauses Edenbergen, die Ganztagserweiterung der Pestalozzischule, die Sanierung der Mehrzweckhalle und des Feuerwehrhauses Batzenhofen und die Sanierung und Erweiterung der Goetheschule.

Die CSU hatte, wie berichtet, bereits in einem Antrag im Oktober gefordert, dass die Goetheschule auf der Prioritätenliste ganz nach oben gesetzt werden. Nicht zuletzt auch Beschwerden der Eltern hatten sie dazu veranlasst.

„Seit vielen Jahren werden Instandhaltungsmaßnahmen aufgeschoben und dringliche Modernisierungen beim Brandschutz, der IT-Infrastruktur und so weiter nur notdürftig gelöst“, heißt es in dem CSU-Antrag. „Die Schule wird auch in Zukunft benötigt, wir fordern deshalb, die Planungen für einen Neubau schnellstmöglich in Angriff zu nehmen.“

Bürgermeister Michael Wörle riet im Bauausschuss noch zu etwas Geduld: „Wenn am 1. Februar eine neue Kollegin kommt, sind alle ausgeschriebenen Stellen im Bauamt besetzt.“ Im März sollten dann in dem Amt neue Strukturen geschaffen werden. „Danach können wir neue Diskussionen zu allen städtischen Maßnahmen führen“, so Wörle weiter. Das bedeute auch, dass sich die Prioritätenliste gegenüber heute durchaus noch ändern könne.

Dies begrüßte Jürgen Schantin (W.I.R.): „Die Prioritätenliste ist inzwischen mindestens zwei Jahre alt und entspricht noch der Ära des alten Stadtbaumeisters Thomas Berger.“ Letzterer hatte, wie berichtet, die Gersthofer Stadtverwaltung zugunsten einer neuen Aufgabe bei der Stadt Augsburg verlassen. Sein Nachfolger Roland Schmidt hatte bereits einige neue Impulse gesetzt.

Daneben gab Tibor Sroka von der Bauverwaltung noch bekannt, dass wegen der unerwartet aufgetretenen zusätzlichen Mengen an asbesthaltigem Kleber bisher zusätzlich 156200 Euro ausgegeben werden müssen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren