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Wirtschaft
09.03.2020

Tausende Tonnen Klärschlamm verbrennen

Millioneninvestition im Industriepark Gersthofen geplant

Die Entsorgung des in den Kläranlagen anfallenden Klärschlamms wird zunehmend zum Problem für die Kommunen. „Durch neue gesetzliche Vorgaben ist die bisherige Ausbringung auf den Feldern nahezu unmöglich geworden. Durch den Ausstieg aus der Kohlekraft entfällt zudem die Möglichkeit einer Verbrennung in den Kraftwerken.

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09.03.2020

Die 80.000 Tonnen Klärschlamm bedeuten mindestens 2000 Lkw vollbeladen bei der Anlieferung und wieder 2000 Lkw bei der Leerfahrt zurück an den Herkunftsort.
Herr Mehring, der sich ja schon besonders eifrig bemüht, die Teilrodung des Schutzwaldes Lohwald bei Langweid zu forcieren, hat sich als neues Ziel für seine angeblich so umweltverträglichen Ideen die Stadt Gersthofen als Opfer ausgesucht. Gersthofen erstickt heute schon im Lkw-Verkehr. Auch die Aussagen des MVV Industriepark Managements hinsichtlich der Belastung durch die Anlieferung des Klärschlamms sind schlichtweg unglaubwürdig bzw. praxisfremd. Diese Damen und Herrn sollten sich mal genauer anschauen, welchen Weg bereits die heutigen Lkw-Ladung in den Industriepark durch Gersthofen nehmen.
Den wahlkämperischen Eifer von Herr Mehring in Ehren, aber die Speditions-Stadt Gersthofen mit weiteren tausenden Lkw's fluten zu wollen, ist mehr als ein unfreundliches Ansinnen. Das MVV Industriepark Management sollte sich gut überlegen, ob sie diese Idee, die keinen Arbeitsplatz mehr schafft , dafür aber viel Belastungen an Lärm und durch Straßenschäden für die Gersthofer mitsichbringt weiter unterstützt.

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