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Gessertshausen

27.06.2017

Wo Autofahrer jetzt vom Gas runtergehen

Die Geschwindigkeitsanzeige zeigt offenbar Wirkung: Die Autofahrer in Gessertshausen reagieren darauf.
Bild: Jutta Kaiser-Wiatrek

Die Geschwindigkeitsanzeigen in Gessertshausen zeigen Wirkung. Warum sich Bürger über den Bauhof ärgern.

Positives gab es im Gessertshauser Gemeinderat beim Thema Verkehr zu berichten. Einig waren sich die Gemeinderäte, dass die Geschwindigkeitsanzeigen für Autofahrer eine gute Wirkung zeigen. Man will es nicht bei den paar Anzeigen belassen, die bisher unter anderem an Ortseingängen von Gessertshausen selbst aufgestellt sind, sondern die Aktion auf alle Ortsteile mit jeweils zwei Geschwindigkeitsanzeigen erweitern. Dafür sind im Haushalt bereits 10000 Euro eingestellt.

Bauhof

Vor der Sitzung des Gemeinderats können Bürger sagen, was sie auf dem Herzen haben. Diesmal kamen kritische Nachfragen zur Arbeit des Bauhofs. Es ging um die Pflege des Dorfplatzes in Margertshausen, die von den Bürgern wiederholt angemahnt worden war. In vier, fünf Wochen würde schließlich dort das Dorffest abgehalten. Auch hinsichtlich des Heckenschnitts kamen Klagen. Jetzt sei er zwar kurz vor Fronleichnam durchgeführt worden, aber vorgegebene Maße wie maximal zehn Zentimeter über der Grenze und einer Höhe von 2,50 Metern seien in keiner Weise eingehalten worden, wurde moniert.

Er wolle nicht alles auf die Probleme mit der Trinkwasserversorgung schieben, erklärte dazu Bürgermeister Jürgen Mögele, doch dadurch seien viele Überstunden angefallen, sodass der Grünschnitt nicht ganz zeitig gemacht werden konnte. Er sagte jedoch zu, durch die Straßen zu fahren und Fotos als Diskussionsgrundlage zu machen. Vorschlag der Bürger war es, diese Arbeiten wie in der Nachbargemeinde Fischach an eine Firma zu vergeben. Allgemein wurde darauf aufmerksam gemacht, dass aus Grundstücken herauswachsende Hecken nicht nur hässlich aussehen, sondern damit auch die Bürgersteige nicht mehr zu benutzen seien.

Schule

Immer wieder kommt in Gessertshausen das Thema der Randzeitenbetreuung der Schulkinder auf, da Eltern am Morgen bereits früher zur Arbeit müssen. Eine Abfrage hat aber ergeben, dass es mit zwei Kindern von 120 Schulkindern keinen Sinn mache, hier ein besonderes Angebot vorzuhalten. In der Vergangenheit habe es sich bewährt, dass der Schulhausmeister den Kindern um sieben Uhr die Schule öffnen kann, sodass sie im Warmen und Trockenen sind. „Zudem kommen die ersten Lehrer bereits um Viertel nach sieben“, erklärte Bürgermeister Mögele. Zwar öffne der Hort ebenfalls um sieben Uhr, seine Statuten ließen eine Einzelbuchung für diese Zeit aber nicht zu. Sollten es mehr Kinder für diese Randzeit werden, will man sich überlegen, diese Zeit mit Freiwilligen oder einer 450-Euro-Kraft abzudecken.

Hochbehälter

Kritisch nachgefragt wurde im Gemeinderat, wann es mit dem Hochbehälter weiter ginge. Seit zwei Monaten sei dort nicht weitergearbeitet worden. Es sei ein ewiges Ärgernis, dass noch Kabel der Telekom fehlten, erklärte dazu Bauamtsleiter Lutz. Wenn es jetzt aber zeitnah weiter ginge, wäre man gerade noch im Zeitplan.

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