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Natur

01.03.2019

Wo der Prozessionsspinner verschwinden muss

Der Gemeinderat Heretsried bleibt dabei: In der Nähe von Wohnbebauung sollen Eichen behandelt werden

Viele Menschen in Bayern wollen Bienen retten. In der Gemeinde wird derweil über den Eichenprozessionsspinner diskutiert. Immerhin handele es sich dabei auch um ein Insekt. Die Behandlung der Eiche im Kindergarten mit einem Biozid stand in der jüngsten Gemeinderatssitzung außer Frage. Der Beschluss vom vergangenen Jahr, ausgewählt Eichen in direkter Nähe zur Wohnbebauung zu behandeln, soll trotz des Volksbegehrens umgesetzt werden. Auch die Blühwiese am Friedhof soll eingesät werden.

Enttäuschung über die Besucherresonanz bei der Bürgerversammlung. Weil wenige Interessierte kamen, wurde jetzt im Gemeinderat nach den Ursachen gesucht. Überlegt wurde, ob eventuell der Fasching ein Grund sein könne, warum nur wenige Heretsrieder ins Sportheim gekommen waren. Das waren die weiteren Themen der jüngsten Sitzung:

Laut Bürgermeister Heinrich Jäckle ist der Förderbescheid für die Dorferneuerung in Heretsried trotz Zusage weiterhin nicht eingegangen. Sobald er da ist, sollen sofort die anstehenden Arbeiten ausgeschrieben werden.

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In Lauterbrunn wartet der Bürgermeister darauf, dass der Architekt die geänderte Außenanlagenplanung beim Land für ländliche Entwicklung einreicht, damit die Bearbeitung des Antrags weitergehen kann. Jäckle hatte zudem nachgefragt, ob vorab der Abriss der Stallgebäude genehmigt werden könne. Dies sei nicht der Fall. Die Zeit bis zum Baubeginn hätte man gut für die Bodenuntersuchungen, die aufgrund der Nähe zur Kirche vorgeschrieben sind, nutzen können. Auch der Abriss muss nach Eingang des Förderbescheids erst ausgeschrieben werden. „Uns sind da die Hände gebunden. Auf die Förderung können wir aber nicht verzichten“, so Jäckle.

Es ist beabsichtigt, in der Woche vom 11. bis 15. März die Dorfstraßen – ausgenommen sind die Staatsstraße und die Kreisstraße – mit einer Kehrmaschine zu reinigen. Sollte ein erneuter Wintereinbruch kommen, wird der Termin verschoben. Die Bürger sollen Split von den Gehwegen auf die Straße kehren.

Gemeinderätin Helma Minderlein berichtete von einer Infoveranstaltung zur Digitalisierung in der Grundschule Altenmünster. Welden käme jetzt auch noch zu den vernetzten Grundschulen im Holzwinkel dazu. Damit seien dann alle Schulen auf dem bestmöglichen Stand. Ziel für die Zukunft sei, die Quote von Laptops für die Schüler von drei auf zwei zu erhöhen. Am 20. März findet eine Auftaktveranstaltung zum Thema digitaler Bildungslandkreis statt.

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