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Seniorenbeirat

11.02.2015

Wo die älteren Menschen der Schuh drückt

Im Mai stehen Neuwahlen an. Mindestens fünf Kandidaten für Gersthofen

Sie setzen sich für die Belange der älteren Bürger ein: So hatte der Seniorenbeirat in Gersthofen einige Wünsche und Anliegen, die zum Teil umgesetzt wurden. In den nächsten Wochen und Monaten wird das ehrenamtliche Gremium Werbung in eigener Sache machen müssen. Denn heuer stehen Neuwahlen an. Und diesmal soll’s runder laufen als beim vorigen Wahlgang.

Den Seniorenbeirat gibt’s inzwischen bereits knapp zwölf Jahre: Am 23. Juni 2003 wurde das aus elf Mitgliedern bestehende Gremium erstmals gewählt. Die Amtsperiode beträgt jeweils drei Jahre. Das Ziel ist, die Lebensqualität der älteren Generation in Gersthofen und seinen Stadtteilen zu verbessern.

So wurde nicht zuletzt aufgrund seiner Anregungen der Zugang des Gersthofer Friedhofs barrierefrei umgebaut, Behindertenparkplätze angelegt und auch eine Toilette für Friedhofsbesucher installiert. Erfolgreich bemühten sich die Ehrenamtlichen auch bei den Lechwerken, am Lechkanal Sitzgelegenheiten für Spaziergänger aufzustellen.

Nun wurde die Satzung im Vorfeld der Wahlen geändert. Denn im Jahr 2012 gab es deutliche Kritik am Verfahren: Viele ältere Menschen fühlten sich zu wenig über den Termin informiert. Es gab damals auch Klagen, weil die Wahl wegen einer geringen Teilnehmerzahl schon vor dem angekündigten Zeitpunkt beendet wurde. Daraufhin wurde beschlossen, das Verfahren zu ändern. Der Arbeitskreis Senioren hat nun die neue Fassung ausgearbeitet.

Künftig gilt: Wahlberechtigt ist jeder Gersthofer, der am Tag der Wahl mindestens das 60. Lebensjahr vollendet hat und seine Hauptwohnung in der Stadt hat. Traditionell wird die Wahl im Mai abgehalten.

Kandidaten können sich bis eine Woche vor der Wahl bewerben. Sollten sich bis zu diesem Stichtag nicht mindestens elf Bewerber gefunden haben, kann man sich bis zur Vorstellung der Kandidaten am Wahltag noch melden. Der Seniorenbeirat muss überdies aus mindestens fünf Mitgliedern bestehen. Sollte nicht diese Zahl gefunden werden, wird innerhalb von vier Wochen ein neuer Termin angesetzt.

Laut neuer Satzung kann sich der Seniorenbeirat eine Geschäftsordnung geben, und es steht nun jedem Mitglied ein Sitzungsgeld zu. Dessen Höhe wurde auf 70 Prozent des Sitzungsgelds eines Stadtrats festgelegt. Das sind bei derzeit 70 Euro pro Sitzung bis drei Stunden Dauer also insgesamt 49 Euro.

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