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Gersthofen

21.03.2020

Wo soll die Gersthofer Pestalozzischule erweitert werden?

Die Pestalozzischule in Gersthofen platzt aus allen Nähten. Deswegen müssen als Interimslösung Container aufgestellt werden. Wohin die kommen sollen, das hat nun der Bauausschuss festgelegt.
Bild: Marcus Merk

Plus Bis ein Anbau an der Pestalozzischule fertig ist, braucht Gersthofen erneut ein Provisorium. Denn die Schülerzahlen werden wohl weiter kräftig steigen.

Deutlich wachsen soll die Pestalozzi-Grundschule in Gersthofen in den nächsten Jahren. So sehen es die Prognosen vor. Bereits im kommenden Schuljahr wird wieder ein zusätzliches Klassenzimmer gebraucht. Erneut soll für eine schnelle Interimslösung auf Container zurückgegriffen werden, beschloss der Stadtrat im Februar.

Container für vier Ganztagsklassen der Gersthofer Schule

An der Pestalozzischule sollen demzufolge Interimscontainer für vier Ganztagesklassen aufgestellt werden. Diese sollen Raumnöte beheben, bis ein fester Anbau errichtet wurde. Mit dem Erweiterungsbau der Pestalozzischule kann jedoch frühestens ab 2022 begonnen werden. Die Kosten für eine Interimslösung im Container bezifferte das Bauamt bei einer Mietzeit von geschätzt vier Jahren auf circa 1,265 Millionen Euro inklusive Miete, Montage, Abbau sowie Erschließung. Zusätzlich werden noch circa 50.000 Euro für die Ausstattung notwendig.

Wie das Bauamt in der jüngsten Bauausschusssitzung erklärte, sind die Mietcontainer ausgeschrieben, der Auftrag kann in Kürze vergeben werden. Nun war die Frage zu klären, wo sie aufgestellt werden.

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Gersthofen plant in der Zukunft einen Anbau an die Schule

Der Standort sollte so gewählt werden, dass er einer späteren Erweiterung der Schule nicht im Weg steht. Trotzdem sollte er, um kurze Wege für Schüler und Lehrer zu gewährleisten, auf dem Schulgrundstück liegen. Es ist dabei angedacht, die Container wenn möglich über den Altbau mit Wasser, Strom, Telefon und Internet zu versorgen. Aus Sicht der Verwaltung könnte ein zusätzlicher Neubau auf dem Grundstück vor allem neben dem Altbau entlang der Brucknerstraße entstehen. Über den bestehenden Flur und Ausgang nach Osten wäre eine Anbindung des Erweiterungsbaus problemlos möglich und sinnvoll. Zudem würden Pausenhof und Freifläche der Schule nicht beeinträchtigt. Allerdings ist laut Bauverwaltung das betreffende Grundstück zwar im Besitz der Stadt, aber in Erbpacht vergeben. Daher müsste hier verhandelt werden.

Mehrere Möglichkeiten denkbar

Eine zweite Möglichkeit zur Anbindung eines Erweiterungsbaus sieht die Verwaltung über das Treppenhaus am Ende des Südflügels der Schule. Dies würde aber zu weiten Wegen innerhalb der Gebäude führen und die Baustelle müsste über das gesamte Grundstück angedient werden. Weitere, noch zu untersuchende Varianten für den Neubau tangieren einen Standort der Container auf dem Grundstück nicht.

Die Verwaltung schlug nun als besten Standort für die Interimscontainer die Rasenfläche neben dem befestigten Pausenhof vor. „Die Schulleitung unterstützt diesen Vorschlag ebenfalls“, erklärte Bürgermeister Wörle nach der Sitzung auf Anfrage. Die Ausschussmitglieder stimmten dem Verwaltungsvorschlag zu. Die Container werden voraussichtlich im Juli aufgestellt.

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