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Wohnen muss bezahlbar bleiben

Kommentar Von Felicitas Lachmayr
16.01.2019

Baugrundstücke werden verlost, Landwirte finden keine Ackerflächen und Familien bleiben auf der Strecke. Was es im Kampf um mehr Wohnraum braucht.

Der Hunger nach Land ist ungebrochen. Baugrundstücke werden verlost, den Landwirten gehen die Ackerflächen aus und selbst Unternehmen kommen nur noch schwer an Gewerbeflächen ran. Das treibt die Grundstückspreise in die Höhe. Familien, die im Landkreis bauen wollen, bleiben dann oft auf der Strecke.

Kommunen müssen stärker zusammenarbeiten

Um das zu ändern, braucht es staatliche Regulierungen gegen die steigenden Bodenpreise und Förderprogramme, die den Kommunen bei der Schaffung von Wohnraum helfen. Daneben müssen die Gemeinden bei der Suche nach geeignetem Bauland stärker zusammenarbeiten, gezielt Baulücken schließen und den sozialen Wohnbau fördern. Denn die steigenden Baulandpreise treiben auch die Mieten in die Höhe.

Der Markt regelt das Problem nicht von selbst

Wer die enormen Kosten und Risiken für’s Eigenheim nicht tragen will, ist auf eine bezahlbare Wohnung angewiesen. Die zu finden, wird selbst für Normalverdiener immer schwieriger. Dabei ist Wohnen ein Grundrecht. Die Nachfrage nach Wohnraum im Landkreis ist enorm. Und sie wird weiter steigen. Allein mit der neuen Uniklinik werden tausende Menschen hierher ziehen. Der Markt wird das Problem nicht von selbst regeln, zumindest nicht im sozialen Sinne.

Hier geht es zum Artikel: Teures Land - Grundstückspreise im Landkreis steigen weiter

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