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Landkreis Augsburg

14.04.2015

Zu dick für die Mülltonne

Wer sein Gerümpel entsorgt, sollte ein paar Feinheiten beachten. Sonst wird er es am Ende nicht los.
Bild: Andreas Brücken

Wer sein Gerümpel entsorgt, sollte ein paar Feinheiten beachten. Sonst wird er es am Ende nicht los.

 Nicht bloß Frühjahrsputz, sondern richtig raus mit dem Gerümpel? Das kann rasch viel Arbeit machen. Damit aber schon vorher klar ist, wo die überzähligen Sachen am Ende landen sollen, hier einige Tipps.

Sperrmüll kann im Landkreis Augsburg an den 52 Wertstoffsammelstellen abgegeben werden oder er wird auf Anforderung mittels blauer Sperrmüllkarte abgeholt. Die Karte und Informationen zum Ablauf sind bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung erhältlich. Wichtig: Kostenfrei ist einmal im Jahr pro Haushalt eine Menge von fünf Kubikmeter. Soll es mehr sein, ist ein kostenpflichtiger Container eines Entsorgungsunternehmens nötig.

Was gehört zum Sperrmüll? Zum Sperrmüll gehören alle Einrichtungsgegenstände aus dem Haushalt, die aufgrund ihrer Abmessungen nicht in die Mülltonne passen. Typische Gegenstände sind: Möbel, Matratzen, Teppiche und sonstige Einrichtungsgegenstände.

Kein Sperrmüll Gegenstände aus Baurenovierungen, die fest mit einem Gebäude verbunden sind wie z. B. Türblätter und Türrahmen, Fenster, Fensterstöcke, Fensterläden, Decken- und Bodenbretter, Wandverkleidungen, Waschbecken, WC . Abfälle dieser Art müssen über Fachfirmen entsorgt werden. Auch Altmetalle (Schrottgegenstände) werden bei der Sperrmüllabfuhr nicht mitgenommen. Diese sowie Elektrogeräte sind an den Wertstoffsammelstellen abzugeben. Dies gilt auch für Kunststoffgegenstände aus dem Haushalt.

Achtung, Ausnahme Hölzer aus Renovierungen dürfen nicht in den Sperrmüll Das hat einen gebührenrechtlichen Hintergrund und nichts mit Art und Verwertung des Holzes zu tun. Die Müllgebühren decken die Kosten für die Sperrmüllentsorgung und den Betrieb der Wertstoffsammelstellen. Die Beseitigung von Abfällen aus Gebäuderenovierungen ist keine öffentlich-rechtliche Entsorgungsaufgabe. Für sie ist jeder selbst zuständig.

Trennen ist wichtig Unterschieden wird zwischen den Fraktionen Möbelaltholz/Teppiche und sonstiger Sperrmüll. In den Möbelaltholzcontainer gehören Möbel und Möbelteile aus Holz sowie Teppiche, Teppichböden, Flecht- und Sisalteppiche. Schranktüren mit Spiegel, Teilverglasung und mit Metallteilen stören nicht. Wichtig ist jedoch, dass Schränke, Regale, Büffets und sonstige sperrige Gegenstände zerlegt angeliefert werden. Dadurch wird das Containervolumen besser ausgelastet. In den Sperrmüllcontainer gehören Gegenstände wie Polstermöbel, Matratzen, Bürostühle, Ski, PVC- und Linoleum-Bodenbelag, Teppichrasen. "Aufgefallen

Info Abfallberatung für den Landkreis Augsburg, Telefonnummer 0 82 32/96 43 - 21,-22

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