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Kommentar

24.01.2019

Zugausfälle: Es ist höchste Zeit fürs dritte Gleis

Auf der Strecke zwischen Augsburg und Ulm kommt es immer wieder zu Zugausfällen.
Bild: Marcus Merk

Der Ärger der Pendler, die am Mittwoch in Gessertshausen strandeten, ist zurecht groß. Es gibt viel zu tun.

Für die Ursache, einen fehlgeleiteten Notruf im System der Bahn, kann das Unternehmen freilich nichts. Doch schon am Nachmittag war bekannt, dass es zu Verzögerungen und Ausfällen auf der Strecke kommen wird. Auch wenn unklar war, ob der Zug tatsächlich bis nach Dinkelscherben durchfahren kann, hätte man das den Passagieren mitteilen müssen. Dass so kurzfristig keine Ersatzbusse organisiert werden können, lässt sich zwar nachvollziehen. Für die vielen Pendler auf einer der Hauptstrecken in Süddeutschland, ist das aber kein Trost. Zumal das kein Einzelfall ist.

Auf der Strecke Augsburg-Ulm kommt es in beiden Richtungen und vermehrt in den vergangenen Wochen zu Verspätungen. Wie der Sprecher der Bahn erklärt, liegt das auch daran, dass es dort nur zwei Gleise gibt. Weil sich alle Züge je ein Gleis teilen müssen, kommt es ständig zu Verspätungen. Ein drittes Gleis ist also mehr als überfällig. Und darüber wird ja auch schon seit Jahrzehnten gesprochen. Die Liste der Defizite auf der Strecke ist lang und längst bekannt. Getan hat sich bislang allerdings zu wenig.

Weshalb die Bahn am Mittwoch viele Pendler bei Minusgraden an die frische Luft setzte

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