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Zusmarshausen

17.10.2020

Zusmarshausen will zweiten WLAN-Hot-Spot im Ort

Zusmarshausen will öffentlich zugängliches WLAN installieren. Jetzt sollen die Bürger sagen, wo.
Bild: Yui Mok, PA Wire, dpa (Symbolfoto)

Plus Zusmarshausen will mehr Hotspots im Gemeindegebiet. Nur wo? Jetzt sind die Bürger gefragt.

Zusmarshausen soll einen neuen WLAN-Hotspot bekommen. Da waren sich die Mitglieder des Marktgemeinderat am Donnerstagabend einig. Diskussionen gab es hingegen bei der Frage, wo er installiert wird. Die Vertreter des Rates konnten sich am Ende nicht auf einen Ort festlegen. Nun sind die Bewohner der Marktgemeinde gefragt.

Einen WLAN-Hotspot hat Zusmarshausen 2017 schon am Rathaus eingerichtet. Nachdem die Schulstraße direkt vor dem Rathaus derzeit eine Baustelle ist, halten sich die Besucherzahlen hier in Grenzen, wie Bürgermeister Bernhard Uhl ( CSU) im Gemeinderat erklärte. So hätten sich in den vergangenen sieben Tagen neun Geräte angemeldet. Bevor mit den Bauarbeiten begonnen worden war, sei vor allem abends rund um den Hotspot deutlich mehr losgewesen.

Laufende Kosten liegen bei 33 Euro im Monat

5000 Euro Förderung hatte die Marktgemeinde dafür erhalten, diesen Standort mit Bayern WLAN auszubauen. Die laufenden Kosten liegen bei 33 Euro im Monat. Nun hat der Freistaat ein weiteres Förderprogramm auf den Weg gebracht: Bis zu 10.000 Euro Zuschuss liegen für die Gemeinde bereit, wenn sie vier Accesspoints erstellt. Es können auch mehr als vier Accesspoints an einem Standort verbaut werden.

Stefan Vogg (BLZus) schlug einen Hotspot am Jugendzentrum oder bei der Feuerwehr vor. Felix Wörle (FWV) wusste jedoch, dass es am Feuerwehrhaus bereits WLAN gebe und wollte den Unterschied zum Bayern WLAN erklärt haben. Bayern WLAN arbeite mit einem stärkeren Signal, hieß es dazu. Felix Wörle regte an, die Leute in Zusmarshausen und den Ortsteilen zu fragen, wo sie gerne einen Hotspot hätten. Bernhard Uhl warnte jedoch vor dem Verwaltungsaufwand, den das zur Folge hätte.

Jugendbeauftragter will WLAN-Hotspot am Jugendzentrum

Philipp Meitinger (FWV) forderte als Jugendbeauftragter, das Jugendzentrum in Zusmarshausen mit WLAN auszustatten, das würde dazu führen, dass das Jugendzentrum sein Angebot um einiges erweitern könnte. Der Zweite Bürgermeister Walter Aumann (FWV) schlug einen Standort am Rothsee vor, weil hier viele Radfahrer, Badegäste und Jugendliche unterwegs seien. Bernhard Uhl fügte hinzu, dass auch das Schulzentrum infrage komme, nachdem Mobilfunkgeräte längst Einzug im Unterricht gehalten hätten.

Bernhard Sapper (FVW) war der Ansicht, dass Gemeinderatsmitglieder und Ortssprecher sich in allen Teilen der Gemeinde umhören sollten, welche Vorschläge die Bürger machen. So bliebe der Verwaltungsaufwand gering. Diesen Weg will Zusmarshausen nun gehen. Stehen mehrere Standorte zur Auswahl, wird geprüft, welche von ihnen geeignet sind.

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