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Sicherheit

15.04.2020

Zutritt nur nach Venenscan

Documentus-Zentrum in Gablingen setzt auf neue Technik

Die Secobit GmbH, Anbieter für Sicherheitslösungen, implementierte eine praktikable Lösung, um die Zugangssicherheit der Documentus Bayern GmbH auf höchsten Standard zu bringen. Die Documentus Bayern steht für die Vernichtung, Archivierung und Digitalisierung von Akten und Daten für über 15000 Kunden aus allen Branchen. Aufgrund der erhöhten Anforderungen in der Gebäudesicherheit fiel die Wahl auf eine biometrische Lösung mit Handvenentechnologie von Secobit.

Der bei der Zutrittskontrolle zum Gebäude eingesetzte, patentierte Palmsecure-Sensor von Fujitsu sendet eine Infrarotstrahlung aus, die vom zirkulierenden Blut der Handvenen reflektiert wird. Das entstehende, komplexe Muster wird erfasst und bereits im Sensor verschlüsselt. Dabei wertet der Sensor mehr als fünf Millionen Referenzpunkte aus. Ein Rückschluss auf die Mitarbeiterhände ist nie möglich.

„Es sollte eine Lösung sein, die alle Sicherheitsanforderungen erfüllt, die den Zutritt zu den Bereichen kontrolliert und dokumentiert. Die einfache Nutzung und die Verwaltung sind wichtige Voraussetzungen,“ erklärt Secobit-Geschäftsführer Thomas Schkoda.

Im Documentus Dokumentenmanagementzentrum in Gablingen ist diese Lösung neu im Einsatz. In der Produktionshalle arbeiten Hochleistungsscanner, mit denen sensible Dokumente digitalisiert werden. Die Zutrittslösungen an den bisherigen Standorten waren Schlüssel oder Chipkarten, bei denen die Gefahr besteht, sie zu verlieren oder dass sie gestohlen werden. „Unsere Kunden erwarten einen nachweislich sicheren Prozessablauf, angefangen mit einem sicheren Transport durch unsere GPS-überwachten Spezialfahrzeuge, über Entladung und Archivierung bis zur Vernichtung in streng kontrollierten Bereichen“, bestätigt Documentus-Geschäftsführer Thomas Riess.

Im Gegensatz zu den üblichen biometrischen Methoden handelt es sich bei der Handvene um ein nicht sichtbares und praktisch nicht kopierbares Merkmal, das zudem nur am lebenden Menschen funktioniert. Das Handvenenmuster wird vollständig berührungsfrei erfasst. Ferner können keine Bilder angefertigt werden, und auch das Verhalten kann nicht imitiert werden.

Documentus ist Teil der Umsema Gruppe, einem mittelständischen Unternehmen mit Hauptsitz in Gersthofen. Die Umsema besteht aus vier Gesellschaften, die Dienstleistungen in den Bereichen Datenschutz, Umwelt, Entsorgung, Abwasser, Industrieservice und Toilettensysteme anbieten. Das Tochterunternehmen Documentus Bayern ist spezialisiert auf Datenmanagement sowie Leistungen in den Bereichen der Daten- und Akten-Archivierung sowie Entsorgung.

Die Secobit GmbH ist Anbieter für IT-Sicherheitslösungen für Hardware und Software sowie im Bereich der Zugriffs- und Zutrittskontrolle. Hier ist die Secobit als Partner der Fujitsu vor allem für biometrische Lösung spezialisiert.

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