13 Jahre hat es gedauert: Jetzt stehen die Pläne für den Ausbau der Ortsdurchfahrt von Achsheim. Für knapp fünf Millionen Euro soll die eineinhalb Kilometer lange Strecke ab dem kommenden Jahr ausgebaut werden.
Gebaut werden soll in drei Abschnitten
Im Bauausschuss des Kreistags wurden die Pläne jüngst vorgestellt. In drei Abschnitten wird in den Jahren 2026 bis 2028 gebaut. Insgesamt werden 1400 Meter ausgebaut, eingeschlossen sind die Ortseingangsbereiche. Die Straße erhält eine Breite von sechs Metern, was für den Busverkehr zwingend nötig ist. Rund 300 Meter Stützwände und -mauern müssen gebaut werden. Am südlichen und nördlichen Ortseingang sind Verkehrsinseln vorgesehen. Sie sollen auch den Radverkehr sicher in die neue Ortsdurchfahrt leiten. Es gibt noch einen weiteren Sicherheitsaspekt: Teilweise erhält die Durchfahrt beidseitig einen Gehweg. In der Bauernstraße - sie wird auf einer Länge von rund einem Kilometer ausgebaut - wird außerdem ein Gebäude abgebrochen. Dadurch lässt sich die enge Kurve etwas aufweiten. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich derzeit auf rund 4,8 Millionen Euro.
Wasser und Kanal werden berücksichtigt
Eingeschlossen in das Großprojekt ist auch eine neue Wasserleitung, zum Teil werde auch der Kanal saniert, sagte Bürgermeister Jürgen Gilg. Überprüft werde noch, ob auch der Einbau eines Nahwärmenetzes Sinn mache. Der Ausbau bezeichnete er als „deutliche Verbesserung“. Kreisrätin Doris Lurz (Grüne) wollte in der Bauausschuss-Sitzung wissen, ob ein sogenannter Angebotsstreifen für Radfahrer, abgegrenzt durch eine gestrichelte Linie, Sinn mache. Andreas Bezler vom Fachbereich Tiefbau schüttelte den Kopf: Das sei bei einer Straßenbreite von sechs Metern nicht zielführend.
2012 trat die Gemeinde an den Landkreis heran
Die Pläne für die Runderneuerung der Ortsdurchfahrt gehen weit zurück. Bereits im Jahr 2012 fragte die Gemeinde Langweid beim Landkreis an. Die Kreisstraße war in die Jahre gekommen, der Zustand der gemeindlichen Gehwege war zum Teil mangelhaft. Die oberflächlichen Schäden waren zum Teil auf mehrere ältere Baustellen und einen nicht regelkonformen Straßenaufbau zurückzuführen. 2014 begann eine Voruntersuchung, anschließend wurden erste Gespräche zum nötigen Grunderwerb geführt. Die Verhandlungen hätten sich bis zuletzt als sehr zeitintensiv gestaltet, teilte Andreas Bezler mit.
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