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Die Flurneuordnung in Thierhaupten ist abgeschlossen

Thierhaupten

Die Flurneuordnung in Thierhaupten ist abgeschlossen

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    Feierstunde am neuen Feldkreuz. Florian Bamberger vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (rechts), Bürgermeister Toni Brugger (links) und weiter von links die Mitglieder der Teilnehmergemeinschaft: Michaela Herb, Johann Fröhlich (Örtlicher Beauftragter), Josef Mertl, Alfons Appel, Johannes Pröll, Albrecht Straßer und Josef Oßwald.
    Feierstunde am neuen Feldkreuz. Florian Bamberger vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (rechts), Bürgermeister Toni Brugger (links) und weiter von links die Mitglieder der Teilnehmergemeinschaft: Michaela Herb, Johann Fröhlich (Örtlicher Beauftragter), Josef Mertl, Alfons Appel, Johannes Pröll, Albrecht Straßer und Josef Oßwald. Foto: Armin Kober, Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben

    Westlich von Thierhaupten ist ein neues Feldkreuz eingeweiht worden. An einem Feldweg zwischen Badeweiher und Altnet entstand ein Ort, der zum Innehalten einlädt und gleichzeitig an die Thierhaupter Flurneuordnung erinnert. Maßgeblich dafür verantwortlich ist der ehrenamtlich tätige Vorstand der Teilnehmergemeinschaft der Flurneuordnung. Dieses Großprojekt wertete die Landschaft zwischen der Marktgemeinde und dem Lech in den vergangenen 23 Jahren nachhaltig auf.

    Auch ein Granitstein aus Baar ist dort zu finden

    Den neuen Platz segnete Pfarrer Werner Ehnle. Xaver Meir fertigte die dort aufgestellte Bank und das Feldkreuz, für das Toni Baur den Korpus schnitzte. Markt Thierhaupten stellte eine Erinnerungstafel zur Verfügung sowie einen Granitstein, der 1981 in der Sandgrube am Baarer Berg gefunden worden war. Die Begrünung des Platzes konzipierten der Verband für Ländliche Entwicklung und der Vorstand.

    Das hat sich seit 2003 in Thierhaupten verändert

    Das in Krumbach ansässige Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (ALE) begleitet die Thierhaupter Flurneuordnung seit 2003. Seitdem entstanden ein rund 380 Hektar großer Biotopverbund, naturnahe Gewässer sowie artenreiche Magerrasen und Flachlandmähwiesen. Gleichzeitig wurden landwirtschaftliche Grundstücke zusammengelegt, vermessen und durch ein modernes Wegenetz erschlossen. Zudem wurden gezielt Flächen für den Wasserrückhalt bereitgestellt, um die Gemeinde langfristig vor extremen Hochwasserereignissen zu schützen.

    In das Projekt flossen rund zwei Millionen Euro Fördermittel der Ländlichen Entwicklung. Für die beispielhafte Verbindung von Artenvielfalt, Landwirtschaft und Hochwasserschutz gab es 2020 den bayerischen Staatspreis im Bereich Land- und Dorfentwicklung. Inzwischen sind die Wegebaumaßnahmen abgeschlossen. ALE-Projektleiter Florian Bamberger lobte bei der Einweihung des Feldkreuzes das Engagement des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft, „das in dieser Form keineswegs selbstverständlich ist“. Am Freitag, 22. Mai, wird der Abschluss der Flurneuordnungsbaumaßnahmen mit einem Festakt gefeiert. (AZ)

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