„Knete, Kohle, Kinderkram?“ lautete das Motto eines Fachvortrags der Familienstation Fischach. Bärbel Schmid und ihre Schülerinnen Samantha Spannagl und Marie Pöschl hatten im Vorfeld mit einem bunten selbst gestalteten Plakat auf das wichtige Thema aufmerksam gemacht. Zum Abend über „Familienfinanzen“ hatten sie gemeinsam mit den Kindergärten der Marktgemeinde Fischach, der Gemeinden Mickhausen und Langenneufnach, der Schulsozialarbeit der Grund- und Mittelschule sowie der Katholischen Jugendfürsorge und dem Frère-Roger-Kinderzentrum eingeladen. Referentin war Regina Kordik. Sie ist Sparkassenbetriebswirtin, Hauswirtschaftsmeisterin und Mutter von fünf Töchtern.
Das alte Haushaltsbuch ist noch lange nicht tot
„Wir wollen Ihnen was Praktisches an die Hand geben“, versprach Kirsten Strobel, Leiterin der Familienstation. Und dies wurde auch eingelöst. Es ging um die unersetzliche Vorbildrolle der Eltern, um transparente Konsumplanung in Familien, um Empfehlungen für Taschengeld wie auch um den Einfluss von Werbung auf das Kaufverhalten der Kinder und Jugendlichen. Eine besondere Rolle bei der Kontrolle der persönlichen Ausgaben spielt das Haushaltsbuch. Analog oder in einer App gibt es einen oft unangenehmen Einblick in die tatsächlichen Ausgaben. Wohin fließt das Geld? Sicher, es ist schon ausgegeben, doch der nächste Monat mit all seinen Verpflichtungen und auch Verlockungen kommt bestimmt. Gerade auch in Zeiten persönlicher Umbrüche ist dann die private Buchführung ein günstiges Mittel, um das Leben finanziell sicher in den Griff zu bekommen, sich vor Schulden oder gar Überschuldung zu schützen.
Geschichten und Anekdoten aus dem Leben
Die Erfahrungen der Referentin Regina Kordik im Umgang mit Kindern ließ den Abend in der Fischacher Staudenlandhalle zu einem kurzweiligen Erlebnis werden. Geschichten und Anekdoten aus dem Leben ihrer fünf Töchtern illustrierten ihren Vortrag.
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