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Gersthofen
07.05.2022

Gersthofer Schüler peppen ihre Schulgärten auf

17 Zweitklässler und vier Viertklässler der Gersthofer Pestalozzi-Grundschule durften den Schulgarten neu bepflanzen.
Foto: Wera von Witzleben, Stadt Gersthofen

Schon im jungen Alter mit der Natur umgehen: Wie Gersthofer Kinder und Jugendliche in mehreren Pflanzaktionen ihre Schulgärten aufpeppten.

Der alte Schulgarten der Pestalozzischule in Gersthofen war komplett verwildert und hatte sich in den vergangenen 15 Jahren in eine undurchdringliche Wildnis verwandelt. Mithilfe der Stadt Gersthofen und vielen fleißigen Helferinnen und Helfern konnte der große Garten jetzt wiederbelebt werden. Und auch an der Anna-Pröll-Mittelschule betätigten sich die Jungen und Mädchen als Gemüsegärtner. Wie das kam.

Jahrelang hatte die Schulfamilie der Pestalozzischule den Gemüsegarten nicht mehr genutzt. Schulleiter Helmut Micklitz unterstützte daher einen Vorstoß, den Garten an der Grenze zum Hallenbad-Freigelände wiederzubeleben. Nach dem zunächst erforderlichen "Großreinemachen" in der "Wildnis" inklusive Rückschnitten und frischer Erde durften jetzt auch die Schülerinnen und Schüler mit Hand anlegen und hatten richtig Spaß bei der Gartenarbeit.

Neue Pflanzen für die Gersthofer Pestalozzischule

Nun kam der große Tag im Schulgarten: Gemeinsam mit Konrektorin Katrin Riethmaier, einigen Eltern und der Gärtnerin der "GemüseAckerdemie" legten die Kinder los und bepflanzten den Garten neu. Die Organisation "GemüseAckerdemie" ist ein vielfach ausgezeichnetes Bildungsprogramm. Es verfolgt das Ziel, dass Kinder und Jugendliche mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel entwickeln.

Vor dem ersten Pflanztermin erfuhren die Lehrkräfte und Helferinnen in einem Pflanzworkshop im März alles Grundlegende zu Pflanz-und Aussaattechnik und bereiteten die Beete vor. Jetzt waren die Kinder gefragt. Bei bestem Wetter wurde im Unterricht erst einmal geraten, was aus welchen Samen und Bohnen wächst, bevor es in den Schulgarten ging. In kleinen Gruppen kamen dann die Kinder zum Zug.

Sie waren von Anfang an mit Feuereifer dabei. Mit dem Spaten große Löcher ausheben, lange Saatreihen ziehen, Mini-Pflänzchen sorgsam einbuddeln und dabei gleich lernen, was wie tief in die Erde gehört – die Zweitklässler durften an diesem Nachmittag wirklich alles selbst übernehmen.

Die Garten-Aktion wird in den Unterricht mit eingebaut

Konrektorin Katrin Riethmaier freut sich, dass der zuvor brachliegende Garten endlich wieder genutzt wird: "Ich werde hier in Zukunft jede Woche zwei Stunden mit den Zweitklässlerinnen im Garten verbringen. Zusätzlich sehen wir jeden Morgen nach dem Rechten und sammeln mit einigen Kindern die Schnecken ein. Sonst fressen die uns hier alles auf."

Auch die "großen" Gärtnerinnen und Gärtner an der Gersthofer Anna-Pröll-Mittelschule hatten Spaß am Unterricht draußen.
Foto: Wera von Witzleben/Stadt Gersthofen

Auch in der Anna-Pröll-Mittelschule gab es gleich zwei Workshops für Nachwuchsgärtner im April und jetzt im Mai. Teilnehmende waren Jugendliche der Praxisklasse mit ihrer Lehrerin. Los ging es mit den Vorarbeiten für die Ackereinrichtung. Den Bau der Beeteinfassung aus Holz übernahmen die Jugendlichen selbst. (lig)

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