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Gersthofen: Ingenieure aus Kenia informierten sich in Gersthofen über Wasseraufbereitung und neue Energien

Gersthofen

Ingenieure aus Kenia informierten sich in Gersthofen über Wasseraufbereitung und neue Energien

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    Im Hallenbad Gersthofen überzeugte sich (von links) Margaret Aomo, die ehrenamtliche Koordinatorin für die Partnerschaft mit Gersthofen, und die beiden Wasserbauingenieure Beatrice Otieno und Benard Asunadie von der neusten Technik hinter den Kulissen.
    Im Hallenbad Gersthofen überzeugte sich (von links) Margaret Aomo, die ehrenamtliche Koordinatorin für die Partnerschaft mit Gersthofen, und die beiden Wasserbauingenieure Beatrice Otieno und Benard Asunadie von der neusten Technik hinter den Kulissen. Foto: Stadt Gersthofen, Wera v. Witzleben

    Die Stadt Gersthofen engagiert sich seit Jahren in der internationalen Zusammenarbeit. Zuletzt besuchten zwei Wasserbau-Ingenieure aus Kenia die Region, um sich über Wasseraufbereitung, Infrastruktur und erneuerbare Energien zu informieren. Sie sammeln Wissen für ein Projekt in Kisumu. Dabei geht es um die Sicherstellung der Frischwasserversorgung für das dortige Krankenhaus.

    Wissensaustausch

    In Zusammenarbeit mit Steinbacher Consult und lokalen Partnern besichtigten die Experten aus Afrika unter anderem moderne Brunnen- und Hochbehälteranlagen, Klärwerke und Innovationsparks für Photovoltaik. Auch der fachliche Austausch mit der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik sowie der Besuch von Bildungseinrichtungen waren eingeplant, um praxisnahe Lösungen für das Projekt in Kenia zu entwickeln. Im Hallenbad Gersthofen überzeugte sich die Delegation von der neusten Technik hinter den Kulissen und unterhielt sich mit Caia, dem KI-Avatar, auf Suaheli.

    „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, unser technisches Know-how dort einzubringen, wo es lebensnotwendig ist“, sagte Bürgermeister Michael Wörle beim gemeinsamen Austausch. „Sauberes Wasser ist die Basis für Gesundheit – besonders in einem Krankenhaus.“ Durch den direkten Kontakt mit den Kollegen aus Kisumu könnte die Stadt Gersthofen nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe leisten und die eigene globale Verantwortung stärken.

    Kultureller Kontakt

    Beim Besuch lag ein besonderes Augenmerk auf der technischen Umsetzung der Trinkwasserversorgung im klinischen Kontext. Neben den fachlichen Stationen lernten die Gäste aber auch die kulturelle Seite Gersthofens kennen – vom Ballonmuseum über das Jugendorchester bis hin zur Freiwilligen Feuerwehr. Das Projekt wird vollständig durch die SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) finanziert, sodass für die Stadt Gersthofen keine Kosten entstehen. (AZ)

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