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  3. Geschichte: Genie ohne Gewissen: Wer war Wernher von Braun?

Geschichte
22.09.2022

Genie ohne Gewissen: Wer war Wernher von Braun?

Der US-amerikanische Raketenkonstrukteur deutscher Herkunft Wernher Freiherr von Braun erklärt auf dem undatierten Archivbild anhand eines Modells die Funktion von Raketen-Raumschiffen.
Foto: dpa (Archivbild)

An dem Hitler-Günstling und späteren US-Forscher Werhner von Braun scheiden sich die Geister. Wie andere Städte mit seinem Andenken verfahren.

Genialer Wissenschaftler oder gewissenloser Verbrecher? Wernher von Braun ist eine der heute umstrittensten Persönlichkeiten aus der NS- und Nachkriegszeit.

Das Historisch-Technische Museum in Peenemünde, wo von Braun (1912 bis 1977) einst seine Raketen entwickelte, ordnet ihn unter der Überschrift "Held oder Verbrecher" wie folgt ein: "Er war Deutscher, Wissenschaftler, SS-Mitglied und dann Amerikaner: Seine ambivalenten Identitäten machten Wernher von Braun zu einer umstrittenen Persönlichkeit. Nach seiner Festnahme und Verhören durch die US Army nach Kriegsende siedelte von Braun mit Teilen seines Peenemünder Stabs nach Fort Bliss in Texas über. Fortan trug er viel zur Entwicklung von Raketenwaffen und später auch dem Raumfahrtprogramm der USA bei. Sein Name bleibt untrennbar mit der Mondlandung verbunden.

Trotz aller Erfolge und allen Ruhms ließ die Vergangenheit Wernher von Braun nie los. Es wurde aufgedeckt, dass er 1937 der NSDAP und 1940 der SS beigetreten war. Dass er dem NS-Regime eine Waffe geliefert hatte, die den Tod zahlreicher Zivilisten forderte, war ohnehin bekannt. Schwerer wog allerdings seine Verstrickung in die KZ-Zwangsarbeit in der Raketenfertigung, die er zeit seines Lebens abgestritten hatte. Briefe belegten, dass er persönlich Häftlinge für die "V2"-Produktion im Mittelwerk ausgewählt hatte. Überlebende Häftlinge sagten aus, dass er das Leid und den Tod der Zwangsarbeiter zur Kenntnis genommen hatte.

Das Friedberger Gymnasium trennte sich von seinem Namenspatron

Das Friedberger Gymnasium trennte sich vor knapp zehn Jahren nach zahlreichen Protesten von seinem zweifelhaften Namenspatron, auch Städte wie Memmingen, Fürstenfeldbruck oder Hamm entschieden sich für eine Umbenennung von Straßen. Andere Kommunen dagegen behalten den Namen. Amberg beispielsweise will grundsätzlich keine Straßennamen ändern und belässt es bei umstrittenen Personen bei im Internet nachlesbaren Erläuterungen. Darin wird auch klargestellt, dass heutzutage nach von Braun keine Straße mehr benannt würde. (cf/AZ)

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