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Horgau
02.11.2022

Die Orgel von St. Martin erklingt wieder

Der neobarocke Orgelprospekt von 1887 mit dem Schriftzug „Sanctus“ (dt.: heilig) darüber blieb auch nach der Sanierung erhalten.
Foto: Helene Weinold

Zur Einweihung gab es einen Festgottesdienst mit bischöflichem Segen nach mehrjähriger Sanierung. Für die Kosten von 150.000 Euro wird noch gesammelt.

Jahrelang hatte die Orgel in der Pfarrkirche St. Martin in Horgau geschwiegen. Umso größer war die Freude bei Pfarrer Reinfried Rimmel und der Gemeinde, als sie nun beim Gloria im Festgottesdienst zur Orgelweihe wieder zu hören war – strahlender und klangreicher als zuvor, denn Orgelbauer Christoph Keinert hatte sie nicht nur von Grund auf überholt, Windladen und Spieltisch erneuert und die Elektrik an moderne Standards angepasst, sondern die Disposition auch von 28 auf 31 Register erweitert, sodass das Instrument nun über rund 1600 Pfeifen verfügt.

Weihbischof Florian Wörner zelebrierte den Festgottesdienst zusammen mit Ortspfarrer Rimmel, Pfarrer Ludwig Michale und Diakon Stefan Siegel. Er segnete die Orgel und wünschte den Horgauern, „dass ihr schöner und frischer Klang dazu anregt, möglichst häufig, kräftig und von Herzen einzustimmen in das Lob Gottes und ein gutes, harmonisches Miteinander“.

Das Instrument in Horgau ist über 130 Jahre alt

Die Ehre, das ursprünglich aus dem Jahr 1887 stammende Instrument zum Klingen zu bringen, hatte Organist Ulrich Haaf aus Biburg, da der Horgauer Organist Manfred Übele erkrankt war. Haaf gestaltete den Festgottesdienst zusammen mit dem Ensemble TonArt und dem Kirchenchor der Pfarrei St. Martin unter der Leitung von Christina Drexel musikalisch.

Weihbischof Florian Wörner segnete bei einem Festgottesdienst die Gläubigen und die Orgel.
Foto: Helene Weinold

Die Initiative für die Sanierung der Orgel, die zuletzt wegen elektrotechnischer Sicherheitsmängel nicht mehr gespielt werden konnte, geht auf den früheren Ortspfarrer Karlheinz Reichhart zurück, der von 1980 an bis zu seinem Tod im Jahr 2021 als Seelsorger in Horgau wirkte. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Margit Kawalla erinnerte in ihrem Grußwort an ihn und bedauerte, „dass er die restaurierte Orgel nicht mehr hören kann“. Pfarrer Reinfried Rimmel wandte sich direkt an seinen Vorgänger: „Lieber Karlheinz Reichhart, stimme auch du im Himmel in den Lobgesang mit ein!“

Nun ist die Kirchengemeinde auf der Suche nach Spenden

Kirchenpfleger Anton Wiedemann zeigte sich „froh und glücklich, dass die Orgel als Königin der Instrumente jetzt erklingen kann“, wies aber darauf hin, dass die Gemeinde nach wie vor auf Spenden angewiesen sei, um die Sanierungskosten von rund 150.000 Euro bezahlen zu können.

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Foto: Helene Weinold

Einen Beitrag dazu soll ein Konzert am Sonntag, 4. Dezember, um 17 Uhr liefern, bei dem Pater Stefan Ulrich Kling, der Leiter des Amts für Kirchenmusik im Bischöflichen Ordinariat Augsburg, an der frisch überholten und von Martin Geßner intonierten Orgel zu hören sein wird.

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