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Landkreis Augsburg: Strahlung bei Wildschweinen ist im Augsburger Land so niedrig wie nie

Landkreis Augsburg

Strahlung bei Wildschweinen ist im Augsburger Land so niedrig wie nie

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    Im Jagdjahr 2021/2022 wurden im Bereich der Staatsforsten Zusmarshausen 431 Wildschweine erlegt. Jedes Stück Fleisch, das in den Handel kommt, wird zuvor auf Strahlung untersucht.
    Im Jagdjahr 2021/2022 wurden im Bereich der Staatsforsten Zusmarshausen 431 Wildschweine erlegt. Jedes Stück Fleisch, das in den Handel kommt, wird zuvor auf Strahlung untersucht. Foto: Marcus Merk (Archivbild)

    Der furchtbare Atomunfall von Tschernobyl jährt sich im nächsten Monat zum 37. Mal. Doch immer noch wirkt sich der radioaktive Fallout vor allem im westlichen Teil des Augsburger Landes aus. Sichtbar wird dies bei jedem erlegten Wildschwein, das beispielsweise in eine der drei Messstellen der Staatsforsten in Zusmarshausen, Biburg oder Bergheim auf Strahlung untersucht wird. 122 Tiere im Bereich des Zusmarshauser Betriebs waren im vergangenen Jagdjahr 2021/2022 so stark mit Radiocäsium belastet, dass sie der Tierkörperbeseitigung zugeführt werden mussten. Ein ehemaliger Strahlenschutzbeauftragter für Radioaktivität schlägt nun Alarm. Er warnt davor, dass auch in Schwaben Tausende Wildschweine ohne Messung in den Handel gelangen. Forstbetriebsleiter Hubert Droste ist selbst Jäger und bezeichnet diese Aussage als "hanebüchen". 

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