Handwerkliches Geschick und Erfahrung braucht es, um das Rautenmuster und das Stadtlogo in die Baumrinde zu schnitzen. Schon das achte Jahr in Folge fand das traditionelle Maibaumschnitzen unter der Federführung der Neusässer Schreinerei Studnicka statt. Viele helfende Hände der FFW Neusäß und ein Schwerlastkran der Firma Jäger setzte dann den fertig geschmückten, tonnenschweren Baum in seine Verankerung. Der 25 Meter lange Maibaum steht in voller Pracht an der Remboldstraße und ziert den Stadtplatz. Und gleich nebenan ist der Kindermaibaum, den Neusässer Kindergärten mit bunt bemalten Tafeln bestückten. Tatkräftig zogen die Kinder an den Zugseilen, um ihren Maibaum aufzustellen.
Essen, Trinken und Musik
Mit einem zünftigen Fassanstich eröffnete Bürgermeister Richard Greiner das Maibaumfest in Neusäß. Am Grill sorgte der Neusässer Verein ACO für das leibliche Wohl und die Stadtkapelle Neusäß sowie das Akkordeonorchester Accordimento für die musikalische Umrahmung. Immer zur Stelle war Thomas Meyer vom TSV Neusäß, die treibende Kraft für die Maibaumaufstellung. „Danke an alle Helfer, die diese Tradition am Leben erhalten“, lobte der Neusässer Bürgermeister Richard Greiner. Das gilt auch für die vielen Helfer in den Neusässer Ortsteilen, die ebenfalls Maibäume aufstellten.
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