Sophie Scholl ist vielen als mutige Stimme der „Weißen Rose“ im Widerstand gegen das NS-Regime bekannt. Am Samstag, 9. Mai, um 20 Uhr, ist diese bekannte Person der Geschichte in einer Inszenierung des Theaters Eukitea im Schloss Nordendorf zu sehen. Dort wird Sophie Scholl als vielschichtige junge Frau – voller Lebensfreude und Sensibilität, geprägt von inneren Konflikten, spirituellen Fragen und wachsender Introvertiertheit während ihrer Zeit in München gezeigt.
Eigene Haltungen hinterfragen
Grundlage des Stücks sind originale Texte und Briefe von ihr. Sie ermöglichen einen intensiven Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Das Theaterstück versteht sich dabei nicht nur als historische Annäherung, sondern auch als Impuls für die Gegenwart. Es will dazu anregen, eigene Haltungen zu hinterfragen und sich mit der Frage auseinanderzusetzen: Wie hätte ich gehandelt? Und wie handle ich heute? Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen soll die Inszenierung Raum bieten für Reflexion über Verantwortung, Zivilcourage und persönliches Handeln.
Tickets
Gespielt wird Sophie Scholl von Marina Igelspacher. Konzept und Regie sind von Claudio Raimondo und Stephan Eckl. Tickets im Internet oder an der Abendkasse, die wie das Theatercafé ab 19 Uhr geöffnet hat. (AZ)
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