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Ortsentwicklung Bonstetten: Städtebauliches Entwicklungskonzept

Bonstetten

Was ist in Bonstetten möglich? So könnten sich Dorf und Ortsmitte entwickeln

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    Wie entwickelt sich Bonstetten? Ein städtebauliches Entwicklungskonzept zeigt Möglichkeiten auf.
    Wie entwickelt sich Bonstetten? Ein städtebauliches Entwicklungskonzept zeigt Möglichkeiten auf. Foto: Sebastian Richly

    Wie geht es weiter mit der Neuen Mitte in Bonstetten? Darüber informierte Corvin Harm von der Kommunalberatung, der zur Gemeinderatssitzung gekommen war. Es ging in erster Linie um das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept und wie es mit dem Großprojekt nun weiter geht.

    Gemeinderat Bonstetten: Was passiert mit der Ortsmitte?

    Das Entwicklungskonzept dient als Grundlage, um Fördermittel in Höhe bis zu 60 Prozent aus der Städtebauförderung von Bund und Ländern zu erhalten. Ziel sei es, so Harm, konkrete Schwachstellen zu identifizieren und einen langfristigen, umsetzbaren Fahrplan für die Aufwertung von bestimmten Stadtteilen oder ganzen Kommunen zu entwickeln.

    Wie sehen die Gebäude aus? In welchem Zustand befinden sie sich? Wie wird die Nutzung der Gebäude beurteilt? Sie sind für die Formulierung der Entwicklungsziele und Handlungsfelder wichtig. Diese Fragen stehen im Fokus. Auch ist die klimaangepasste Ortsentwicklung untersucht worden. „Es gibt tolle Aussichten bei den Landschaften, einen relativ ansprechenden Dorfplatz, interessante Straßen und Stichachsen sowie ortsprägende Gebäude.“

    Aufgrund der Bestandserhebung konnten Stärken und Chancen (Brauereiareal, Lage, gut erreichbare Versorgung, Flächen mit besonderer Bedeutung und Radwege) wie auch Schwächen und Risiken (Mangel an Aufenthalts- und Gestaltungsmöglichkeiten, fehlende Wegeverbindungen, Gefahrenstellen, drohender Verlust der Nahversorgung) ausfindig gemacht werden. Den Ortskern mit seinen versiegelten Flächen und Leerständen sieht Harm als Schwäche an. Die Vorteile liegen bei den vorhandenen Grünflächen wie auch am Gebäudebestand selbst. „Wir müssen soziale Treffpunkte schaffen und erhalten.“

    Bei den räumlichen und gestalterischen Aspekten besitze der Ort ein großes Entwicklungspotenzial. Als Maßnahmenvorschläge nannte der Fachmann die Realisierung des Bürgerhauses sowie der Außenanlagen, wie auch Förder- und Beratungsangebote für Eigentümer zu etablieren. Corvin Harm lieferte in seiner Präsentation Denkanstöße, die mit einem Zeitraum von bis zu 15 Jahren umgesetzt werden könnten.

    Personelle Änderung im Rechnungsprüfungsausschuss

    Die Ausarbeitung der Ziele soll im Juli/August erfolgen. Nach dem Billigungsbeschluss werden die eingegangenen Stellungnahmen abgewogen. Die Satzung könnte im Oktober/November beschlossen werden.

     Larissa van Kempen wurde als Vorsitzende im Rechnungsprüfungsausschuss festgelegt, als ihre Stellvertreterin wurde Judith Müller benannt. Weitere Rechnungsprüfer sind Judith Müller (Stellvertretung Martin Hamm), Sabine Stegherr (Stellvertretung Tim Zimmermann), Daniel Schmid (Stellvertretung Thomas Förg) und Werner Halank (Stellvertretung Jürgen Scheinost).

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