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Solarpark Allmannshofen könnte 80 Hektar groß werden und steht im Überschwemmungsgebiet

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Der Solarpark Allmannshofen könnte 80 Hektar groß werden

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    In Allmannshofen ist ein 80 Hektar großer Solarpark geplant.
    In Allmannshofen ist ein 80 Hektar großer Solarpark geplant. Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

    Im vergangenen Jahr war es vergleichsweise ruhig um die Pläne rund um den Solarpark Allmannshofen, der westlich der Bundesstraße B2 und östlich der Kreisstraße A24 entstehen soll. Das Gemeinderatsgremium hat sich Ende 2024 mehrheitlich dazu entschieden, die Vorentwürfe des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans in die frühzeitige Beteiligung zu schicken.

    Zeitgleich zu diesem Verfahrensschritt wurden Kartierungen durchgeführt, Gutachten erstellt und Vorbereitungen getroffen, um unter anderem den Umweltbericht zum Vorhaben mit Inhalten zu füllen. Zudem gab es eine Stellungnahme zum Wasserrecht, denn einige Stellen auf denen später der Solarpark errichtet werden soll, liegen im festgesetzten Überschwemmungsgebiet der Schmutter, berichtet Allmannshofens Bürgermeister Markus Stettberger auf Rückfrage.

    Eigentlich sollte der Allmannshofer Solarpark noch größer werden

    Das bedeutet für die Solarpark-Pläne aktuell vor allem eins: Das Wasserwirtschaftsamt hat ein Auge auf die Umsetzung des Solarparks in diesem Bereich. Zudem sind einige Punkte zur Bebauung zu beachten – etwa, dass ein Abstand von 80 Zentimetern vom Boden eingehalten werden muss. Das muss die Firma Kronos solar, die den Solarpark entwickeln und betreiben möchte, beachten.

    Zudem stand ein Sachstandsbericht zum Thema auf der Agenda im Gemeinderat. Laut Stettberger seien 80 Hektar der Fläche aktuell „gesichert“. Ursprünglich war eine Fläche von über 100 Hektar anvisiert, doch nicht alle Eigentümer möchten auf ihren Äckern Solarmodule aufstellen lassen.

    Will sich Allmannshofen am Solarpark beteiligen?

    Bezüglich der Realisierung des Solarparks sitzt die Gemeinde nur bei einem Teil der Fläche mit im Boot. Da eine Strecke von etwa 200 Metern entlang der Bahnlinie als privilegiertes Bauvorhaben umgesetzt werden könnte, könnte dieser Teil des Solarparks auch ohne Beteiligung der Gemeinde entstehen. Derzeit wird jedoch darauf hingearbeitet, einen sogenannten Billigungsbeschluss zu erarbeiten, der im ersten Halbjahr dieses Jahres, aber vermutlich erst dem neuen Gemeinderatsgremium vorgelegt werden wird. Dieses nimmt zum 1. Mai seinen Dienst auf.

    Bereits bevor die Vorentwürfe des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans im Zuge einer frühzeitigen Beteiligung verschickt wurden, hat sich die Gemeinde von einem Team aus Anwälten und Steuerberatern beraten lassen. Denn sie will sie sich langfristig die Option sichern, in der Zukunft direkten Zugriff auf günstige Energie zu haben oder sich sogar als Gemeinde am Solarpark zu beteiligen.

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