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23.05.2015

Abschieds- und Zukunftsmusik

Bezirksliga Nord: Dinkelscherben verliert sein Gesicht

Während einige Teams – wie auch der kommende Gegner Ehekirchen – am letzten Spieltag noch um ihre Existenz kämpfen, kann der TSV Dinkelscherben praktisch einen Haken hinter die Saison setzen. Zeit für Trainer Michael Finkel, ein kurzes Fazit zu ziehen. „Nach dem starken ersten Halbjahr und 29 Punkten sind wir natürlich mit den nun 37 Punkten nicht unbedingt zufrieden“, so der 37-Jährige, der zwar betont, dass „man in keinem Spiel schlechter als der Gegner war, doch oftmals die absoluten Siegertypen gefehlt hatten“.

Ein echter Siegertyp auf dem Platz war auch Michael Leutenmayr. Der 29-jährige Mittelfeldspieler und Sohn des TSV-Vorsitzenden war jahrelang das Gesicht der Lila-Weißen, überzeugte mit sehenswerten Dribblings und tollen Toren. Nun wird der derzeit immer noch verletzte Kapitän seine Kickschuhe an den Nagel hängen und vor dem Spiel gebührend verabschiedet.

Ebenfalls den Verein verlassen werden mit Christian Wink und Thomas Kubina zwei Leistungsträger, die in der Jugend bereits nach Dinkelscherben kamen und sich zu echten Größen entwickelten, sowie Simon Geldhauser, der als kickender Co-Trainer nach Ustersbach geht.

Den herben Verlust kompensieren soll der erfahrene Peter Jakob, der zuletzt als Spielertrainer beim TSV Walkertshofen aktiv war. Der 33-Jährige war bereits in der Bayernliga bei der TSG Thannhausen am Ball. Außerdem werden einige Talente aus dem eigenen Nachwuchs zum Kader dazustoßen. Doch bevor die Zukunftsmusik gespielt werden kann, soll gegen den FC Ehekirchen noch ein Dreier her. Finkel: „Wir wollen unbedingt mit einem Sieg in die Sommerpause gehen, das wäre auch für die Moral und Stimmung wichtig.“ (ilia)

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