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Aystetten

05.08.2019

Absteiger bleibt in den Startlöchern sitzen

Das Nachsehen hatten die Aystetter Benni Schmoll, Xhevalin Berisha, Fabian Krug (von links) sowie Torhüter Kevin Kloss (am Boden) bei der 0:1-Heimniederlage gegen Olympia Neugablonz.
Bild: Oliver Reiser

Beim SV Cossmos Aystetten spricht man nach dem 0:1 gegen Neugablonz von einem Fehlstart

Der SV Cosmos Aystetten ist in den Startlöchern sitzen geblieben. Nach dem 1:1 beim TSV Neusäß unterlag der Landesliga-Absteiger im ersten Heimspiel der Saison 2019/20 der Fußball-Bezirksliga dem BSK Olympia Neugablonz mit 0:1. Rund um das Sportfeld spricht man nach dieser unnötigen Niederlage von einem klassischen Fehlstart.

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Auch das Schiedsrichtergespann um Johanna Klemper schien am gestrigen Sonntag nicht Bezirksliga tauglich. Erst fiel die Unparteiische auf alle Faller der Gäste herein und pfiff sehr gastfreundlich, dann gab sie ein klares Abseitstor und am Ende entglitt ihr die Partie, weil sie nur Gelbe Karten verteilte, wo Rote angebracht gegeben gewesen wären. Am Ende waren es nur fünf Gelbe für die Gäste und zwei für Aystetten.

In der 4. Minute hatten die Cosmonauten ihren ersten Torschuss durch Stefan Schnurrer, der zur Ecke geklärt wurde. Den ersten gefährlichen der Gäste hatte Dorijan Ozwald in der 10. Minute knapp drüber hielt. Matthias Franke hatte drei Freistöße von der Strafraumgrenze und schoss alle über das Tor, in dem Kevin Kloss stand. Bei Aystetten ließ Maximilian Drechsler zwei Chancen aus. Auch Robert Markovich-Mandic hatte drei gute Gelegenheiten, die er zu leichtfertig vergab. Das Tor durch Alexander Günter kam aus heiterem Himmel und wurde wohl aus einer klaren Abseitsstellung des Zuspielers beim Pass erzielt.

Absteiger bleibt in den Startlöchern sitzen

Den ersten Torschuss in der zweiten Halbzeit gaben die Gäste durch Benjamin Maier ab. In der 61. Minute vergab wiederum Maximilian Drechsler eine gute Gelegenheit und zielte knapp vorbei. Mit Dino Tuksar kam mehr Wind in den Angriff. Er hatte zwei gute Gelegenheiten, die er nicht nutzte. Aystetten zog gegen Ende ein richtiges Powerplay auf, ohne aber richtige gefährliche Chancen zu erspielen. Es war eher eine große Anzahl von Flanken, die selten den richtigen Empfänger fanden. Bis zum Schluss versuchte man, den Ausgleich zu erzielen doch alle Chancen wurden zu überhastet abgeschlossen. Neugablonz verdiente sich den Punkt durch eine harte, zweikampfstarke Abwehrleistung. Cosmos muss sich ankreiden lassen, das vorhandene Potenzial nicht annähern ausgeschöpft zu haben. (mb-)

SV Cosmos Aystetten: Kloss – Schnurrer, Schmoll, Berisha, Heckel – Köhler, Krug, Burda (68. Britsch), Linder (61. Tuksar) – Markovic-Mandic, Drechsler.

BSK Olympia Neugablonz: Staroweit – Stumpe (81. Roller), Weber (84. Ümre), Süß, Günther (71. Mormina), Frankem Ozvald, Nieberle, Reichert, Henne, Meier.

Tor: 0:1 Günther (37.). – Schiedsrichterin: Johanna Klamper (SpVgg Langerringen). – Zuschauer: 150.

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