Bezirksliga Nord

10.09.2018

Am Boden zerstört

Am Boden zerstört waren Nemanja Ranitovic und Florian Bauer vom TSV Meitingen nach der 1:3-Niederlage in Bubesheim. <b>Foto: Ernst Mayer</b>
Bild: Ernst Mayer

Fehlende Leidenschaft verursacht Leiden beim TSV Meitingen

Bubesheim/Meitingen Und wieder muss sich der TSV Meitingen die Frage nach dem „Warum?“ stellen. Vor dem Spiel gegen den SC Bubes-heim wurde viel geredet, dabei kam am Ende jedoch nicht viel rum. Mit einer 1:3 (0:1)-Niederlage verpassten die Lechtaler die Möglichkeit, sich in der Spitzengruppe zu etablieren – wie schon so oft in der Vergangenheit.

Der TSV Meitingen hatte zwar durch Abdu Ayanda, dessen Schuss von Simon Zeiser von der Linie gekratzt wurde, die größte Chance zur Führung (26.) und dennoch führte der SC Bubesheim zur Pause. „Wir hatten zwar mehr vom Spiel, haben uns aber nicht für diese Spielweise belohnt und hatten einfach kein Spielglück“, resümierte Abteilungsleiter Torsten Vrazic.

Nachdem die ersten 40 Minuten zusammengefasst aber eher ruhig verliefen, und auch der Gastgeber bis auf eine Kopfballchance durch Hakan Polat (14.) mehr oder minder ungefährlich blieb, fiel plötzlich ein Geschenk für die Meitinger vom Himmel. Tanay Demir brachte seinen eigenen Schlussmann Zeiser derart unter Bedrängnis, dass dieser den Ball mit der Hand spielen musste. Den fälligen indirekten Freistoß hämmerte aber Ayanda überhastet und unbedacht weit über das Tor (42.). Aus dem Nichts gelang dem SC Bubesheim dann die Führung mit dem Halbzeitpfiff. Polat behauptete auf der rechten Strafraumseite gut den Ball und brachte seine Mannschaft mit einem platzierten und unhaltbaren Abschluss in Führung (45.). Es gab mehrere Schlüsselszenen, in denen die Schwarz-Weißen zu traurigen Nebendarstellern wurden. Viele rechneten nach der Halbzeitpause mit einer Reaktion der Meitinger. Kampfgeist, Aggressivität und Willensstärke suchte man jedoch vergebens. Der SC wurde stärker und stärker. Doch Steffen Hain (60.), Julian Schmid (65.) und Polat (70.) konnten hundertprozentige Möglichkeiten nicht nutzen. Letzterer machte es nur wenige Augenblicke um ein Vielfaches besser. Nach einer Flanke von Emre Cevik köpfte Bezirksliga-Torjäger Hakan Polat zur 2:0-Führung ein (71.).

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Der TSV Meitingen hatte dem Gastgeber in Hälfte zwei wenig entgegenzusetzen. Auch nach dem Anschlusstreffer durch Matthias Schuster (82.), der Gelb-Roten Karte für den Bubesheimer Simon Hille (86.) und fünf Minuten Nachspielzeit hatten die Lechtaler kaum Ideen. Die Leidenschaft fehlte, das fiel auch zahlreichen Meitinger Anhänger auf. Das Ende vom Lied war das 1:3 durch Julian Schmid, nachdem Nemanja Ranitovic sinnbildlich den Ball an der Mittellinie vertändelte (90.+5).

SC Bubesheim: Zeiser, Cvetic (90. Schäfer), Hain, Hille, Länge, Demir, Lonsinger, Polat, Schnell (83. Steiner), Cevik, Schmid

TSV Meitingen: Wagner, Bauer, Lang (76. Lettrari), Schuster, Ranitovic, Heider (65. Wolf), Nießner, Ayanda, Bader, Chouiloulidis (46. Fichtner), Deppner

Tore: 0:1 Polat (45.), 0:2 Polat (71.) 1:2 Schuster (82.), 1:3 Schmidt (90.+5). – Gelb-Rot Hille (Bubesheim/Meckern/86.). – Schiedsrichter: Philipp Ettenreich. – Zuschauer: 270.

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