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Langweid

23.10.2020

Auf Dienstreise mit Mund-Nasen-Schutz

Auf ihrer Dienstreise in den hohen Norden dürfen Vitaija Venckute, Nathaly Paredes, Charlotte Bardsley und Loan Le (von links) keinesfalls den Mund-Nasen-Schutz vergessen. Der TTC Langweid ist in Uentrop und Anröchte zu Gast.
Bild: Marcus Merk

Die Tischtennis-Frauen des TTC Langweid sind bei ihrem Auswärts-Doppel in der 2. Bundesliga nur Außenseiter

Das Tischtennisteam des TTC Langweid hat am Wochenende eine weite Dienstreise und hohe Hürden vor sich. Die Frauen setzen die Saison der 2. Bundesliga mit Spielen am Samstag um 13 Uhr in Uentrop und am Sonntag um 14.30 Uhr in Anröchte fort. Angesichts der steigenden Corona-Zahlen gehören neben Schlägern und Bällen auch Mund-Nasenschutz-Masken und Desinfektionsmittel ins Reisegepäck.

Uentrop und Anröchte, das sind wohl zu hohe Hürden für das junge TTCL-Team – so muss die Lage realistisch gesehen werden. Vor allem mit Blick auf die bekannten Namen der Spielerinnen in den beiden gegnerischen Teams. Der 6:2-Sieg im Saison-Auftaktspiel gegen Berlin lässt Cennet Durgun und ihre Spielerinnen nicht abheben. Charlotte Bardsley, Nathaly Paredes, Loan Le und Vitaija Venckute wollen sich kämpferisch stellen und es den Gegnerinnen nicht leicht machen, kann sich die Sportliche Betreuerin Cennet Durgun sicher sein. Das Team hat gegen diese Favoriten doch nichts zu verlieren.

Zunächst steht am Samstag das Spiel in Uentrop (ein Stadtteil von Hamm in Nordrhein-Westfalen, wo zuletzt wieder ein Inzidenzwert von 54 erreicht wurde) an. Für Uentrop hat die Saison mit einer ehrenvollen 3:5-Niederlage beim Vorjahresmeister und erneuten Titelfavoriten Weinheim begonnen. Das in Weinheim erzielte knappe Ergebnis bestätigt die Spielstärke des TTCL-Gegners. Dem TTCL stellt sich ein ausgeglichenes Team, das die besondere Stärke auf den Positionen drei und vier hatte. Beim Spiel in Anröchte (Landkreis Soest) treffen die jungen Langweiderinnen vor maximal 40 Zuschauern (mehr sind nicht erlaubt) auf durchweg erstligaerfahrene Gegnerinnen. Bestens bekannt aus Zeiten in der 1. Bundesliga ist die Abwehrstrategin Tian-Zörner Jing, die in der 1. Bundesliga zu den Besten gezählt hat. Sie findet sich in Anröchte nur auf Position drei. Vor ihr auf zwei spielt die Chinesin Yang Ting, bis vor zwei Jahren lange Spitzenspielerin in Schwabhausen, und Spitzenspielerin Shi Qi. Anröchte hat ein 4:4 gegen Tostedt auf dem Konto und einen 5:3-Sieg in Offenburg, einem ebenfalls starken Gegner. (jug)

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