Bezirksliga Nord

02.10.2019

Aufstehen, Krone richten!

Steh auf, wenn du Meitinger bist! Nach dem 1:1 gegen Hollenbach fahren Alexander Heider und der TSV Meitingen zu Spitzenreiter SC Bubesheim, um sich den Platz an der Sonne wieder zurückzuerobern.
Bild: Karin Tautz

TSV Meitingen fährt zuversichtlich zum Spitzenspiel nach Bubesheim und tritt vor dem Aufeinandertreffen mit Schlusslicht Holzkirchen auf die Euphoriebremse

Manch einer würde jetzt sagen: Das alles kenne ich doch irgendwoher. Nämlich aus den vergangenen drei Jahren. Der TSV Meitingen ist prädestiniert dafür, in den wichtigen Momenten Federn zu lassen – wie beim 1:1-Remis gegen den TSV Hollenbach. Ein Fluch? Gut möglich und dennoch bitter zugleich. Dadurch haben die Lechtaler die so mühsam zurückeroberte Tabellenführung der Fußball-Bezirksliga Nord nach nur einer Woche prompt wieder an den SC Bubes-heim abgeben müssen. Und jener begrüßt die Schwarz-Weißen nun zum Spitzenspiel am Donnerstag (17 Uhr) breit grinsend von der Tabellenspitze.

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Auch Trainer Pavlos Mavros stellt sich die ein oder andere Frage. Allen vorweg: „Warum schaffen wir es nicht, Konstanz in unsere Leistungen zu bringen?“, wurmt es den 47-Jährigen gewaltig. Mit ein Grund für die gefühlte Niederlage gegen Hollenbach waren selbstverständlich auch die durch Grippe lädierten Mateo Duvnjak und Nemanja Ranitovic sowie Urlauber Matthias Schuster – da bricht dann doch ein großes Stück Qualität weg. Letztlich musste Mavros sogar noch froh darüber sein, gegen Hollenbach nicht die dritte Saisonniederlage kassiert zu haben. „Ich weiß, dass wir glücklich über den Punkt sein müssen. Wenn Daniel Wagner nicht so gehalten hätte, hätten wir uns nicht beklagen dürfen, wenn wir das 1:3 verlieren“, gibt er zu.

Mavros lässt seine Motivationskünste spielen

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Vor dem Spitzenspiel im Günzburger Ortsteil darf Mavros jetzt wieder seine Motivationskünste spielen lassen. „Es warten zwei schwere Spiele auf uns, die wir nur mit der nötigen Motivation gewinnen können“, erklärt der 47-Jährige. Denn auch vor dem Aufeinandertreffen gegen Tabellenschlusslicht SV Holzkirchen am Sonntag (15 Uhr) befasst sich der Coach schon mit dem „Worst Case“: „Da können wir nur verlieren und wir sind so Kandidaten, die sich dann gegen so einen Gegner brutal schwertun.“

Letztlich aber will der Grieche den Teufel nicht an die Wand malen. Der 47-Jährige weiß, welch Potenzial im Kader des TSV Meitingen schlummert.

Und auch wenn der SC Bubes-heim seit Jahren für seine Erfahrung sowie Heimstärke bekannt ist und Jahr für Jahr ganz oben mitmischt, steht eine Sache dann doch außer Frage: Bringen die Lechtaler ihre Qualität auf den Platz, dürften nach 90 Minuten keine Zweifel mehr bestehen, wer die Meisterschaft für sich entscheiden wird.

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