Aystetten

14.07.2018

Ausflug an die Leistungsgrenze

In der abgelaufenen Saison gab es beim SV Cosmos Aystetten jede Menge Grund zum Jubeln. Maximilian Drechsler, Robert Markovic-Mandic, Thomas Hanselka und Maximilian Heckel (von links) wollen das in der neuen Spielzeit fortsetzen.
Bild: Oliver Reiser

Warum der letztjährige Aufsteiger SV Cosmos Aystetten den diesjährigen Aufsteiger VfR Neuburg nicht als normalen Aufsteiger betrachtet

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist noch nicht beendet, da fällt bereits der Startschuss in den oberen Amateurklassen. Zum Auftakt der Landesliga Südwest muss der letztjährige Aufsteiger SV Cosmos Aystetten zum diesjährigen Newcomer VfR Neuburg reisen. Die Partie wird am Samstag um 15 Uhr angepfiffen.

31 Jahre waren die Oberbayern in den Niederungen der Kreis- und Bezirksliga verschwunden, ehe sie sich anschickten, wieder den Weg nach oben anzutreten. Sieben Spieler sind den Weg von der Kreisliga in die Landesliga mitgegangen. In den vergangenen Jahren hat man sich aber mit ehemaligen Neuburger Jugendspielern wie Rainer Meisinger, Sebastian Habermeyer oder Matthias Riedelsheimer, die es zwischenzeitlich in die Regional- oder Bayernliga geschafft hatten, verstärkt. Vor dieser Saison sind mit dem ehemaligen Jugend-Bundesliga-Spieler Dennis Schröder (FC Ingolstadt II), Robert Zisler (FC Ehekirchen), Florian Ihring (SV Manching) oder Toptorjäger Marco Friedl (TSV Rain) weitere Hochkaräter hinzugekommen. „Die Neuzugänge haben wir nicht als Ergänzungen, sondern als Verstärkungen geholt“, sagt Trainer Christian Krzyzanoski.

„Das ist kein normaler Aufsteiger“, urteilt Aystettens Chefcoach Marco Löring über den VfR Neuburg. „Die Mannschaft ist spielerisch und physisch stark und wird sich ganz schnell etablieren. Das wird eine harte Nummer.“ Löring will den Gegner aber nicht stark reden und das Licht seiner Mannschaft unter den Scheffel stellen: „Auch wir haben uns in der abgelaufenen Saison etabliert, vor uns muss man auch Respekt haben.“

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Nach der verunglückten Generalprobe mit der 1:4-Pokalniederlage beim Ligakonkurrenten SC Ichenhausen hat Löring seine Mannschaft in dieser Woche intensiv auf den VfR Neuburg vorbereitet und eingestellt. Die dazugehörige Aufstellung wollte er aber nicht verraten. „Wir haben aber schon einen Plan und werden dagegen halten.“

Verzichten muss er dabei auf Dejan Mijailovic. Der 22-Jährige, als „Sechser“ die zentrale Figur im Aystetter Umschaltspiel, hat in Ichenhausen einen Tritt gegen das Schienbein abbekommen. Nun hat sich die Wunde entzündet. „Er wird uns vor allem vom Tempo her fehlen, aber es wird jemand anderes spielen, der die Position genauso gut einnimmt“, sagt Löring. Auch Neuzugang Manuel Britsch, der sich im ersten Training eine Innenbandriss im Knie zugezogen hat, Daniel Michl (verletzt) und Paul Zeller (beruflich verhindert) werden fehlen. Ebenfalls Vladimir Djajic, dessen Kommen noch ungewiss ist.

„Wir müssen von der ersten Sekunde an Gas geben“, fordert Marco Löring von den Seinen einen Kaltstart in die englische Woche, die schon am kommenden Mittwoch mit dem ersten Heimspiel gegen den SV Egg an der Günz fortgesetzt wird, ehe es dann nächsten Samstag zum 1. FC Garmisch-Partenkirchen, einem weiteren Aufsteiger, geht. „Da ist schon zum ersten Mal der Gang an die Leistungsgrenze gefordert“, so Löring.

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