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Kreisliga Augsburg

28.10.2013

Aystetten muss Sieg teuer bezahlen

Im Luftkampf ziehen die Aystetter Emrah Genctürk und Sebastian Girke (rechts) gegen Leitershofens Markus Bröll den Kürzeren, doch am Ende siegte der SV Cosmos mit 4:3. Hinten Dominik Bröll und Michael Felder.
Bild: Andreas Lode

Beim 4:3 gegen den TSV Leitershofen fliegt Torhüter Pistauer vom Platz. Ayhan Kara-Idris schießt VfR Foret mit drei Treffern zum 4:1 gegen Göggingen

Landkreis Augsburg Durch ein 1:1 beim SV Schwabegg hat der TSV Diedorf zwar zwei Punkte eingebüßt, bleibt jedoch trotzdem an der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga Augsburg. Im Augsburger Landkreisderby gewann der SV Cosmos Aystetten mit 4:3 gegen den TSV Leitershofen, verlor jedoch Torhüter Philipp Pistauer mit einer Roten Karte. Auf Verfolgerkurs bleibt der VfR Foret, den Ayhan Kara-Idris mit drei Treffern zum 4:2-Sieg gegen den TSV Göggingen schoss. Einen wichtigen 3:1-Sieg feierte der TSV Ustersbach gegen Türk Bobingen, während Schlusslicht TSG Stadtbergen beim SV Stadtwerke unglücklich mit 0:1 unterlag.

SV Schwabegg – TSV Diedorf 1:1 (0:0). Auf schwer bespielbarem Rasen gab es ein leistungsgerechtes Unentschieden. Diedorf erwischte den besseren Start und Benjamin Keller vergab nach fünf Minuten nach einer Hereingabe von Steffen Micheler die Riesenchance zur 1:0-Führung. In der zweiten Hälfte kam die Heimmannschaft besser ins Spiel. Es dauerte jedoch bis zur 75. Minute, bis das erste Tor fiel. Eine Flanke der Schwabegger fälschte Nikolas Ott unglücklich ins eigene Tor. Diedorf zeigte sich jedoch nicht geschockt und eine Minute später verwandelte Tim Wolfinger eine Flanke von Steffen Micheler zum 1:1-Ausgleich. In der Schlussphase hätte Diedorf nach einer Gelb-Roten Karte für Schwabegg noch zum Sieg kommen können. Doch sowohl Nikola Mukanov als auch Daniel Gromer vergaben. (leis).

VfR Foret – TSV Göggingen 4:2 (1:1). Beide Teams waren von Beginn an voll auf der Höhe. In der zweiten Minute hielt der Gästekeeper einen Foulelfmeter von Rudi Kine, aber den Nachschuss verwandelt Ahmet Sakarya zum 1:0. In der 16. Minute erzielte Hades Dizdarevic das 1:1. Gökhan Basalan scheiterte allein vor dem Torhüter (31.) und Hades Dizdarevic brachte Göggingen wieder in Führung (53.). Ayhan Kara Idris, dem gegen Ende der ersten Halbzeit ein Zahn ausgeschlagen wurde, entschied das Spiel in der Folgezeit ganz allein. In der 60. Minute verwandelte er einen direkten Freistoß zum 2:2. Ein ganz klares Tor für die Heimelf wurde durch eine Fehlentscheidung des Assistenten nicht gegeben (65.). Nach herrlicher Vorarbeit von Gökhan Basalan erzielt Ayhan Kara-Idris in der 75. Minute das 3:2. In der 81. Minute ging Ahmet Sakarya auf der linken Seite durch und spielte auf Ayhan Kara Idris, der souverän zum 4:2 verwandelte. (mo)

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SV Cosmos Aystetten – TSV Leitershofen 4:3 (1:1). Das Spiel begann gleich furios. Max Drechsler verwandelte per Kopf zum 1:0 (3.). In der 12. Minute scheiterte Drechsler an TSV-Torhüter Batzer. Ein Freistoß von Drechsler landete an der Latte (23.), Genctürk schoss den Abpraller neben das Tor. In der 28. Minute hatte Leitershofen die erste große Chance, als Markus Bröll mit dem Kopf um Haaresbreite verfehlte. Besser machte es dann sein Bruder Dominik, der eine Hanselka-Vorlage zum Ausgleich verwandelte (39.). Nach dem Wechsel gab es dann wieder einen Paukenschlag, als Max Reiser mit seinem platzierten Kopfball für die erneute Führung sorgte (47.). Ab der 54. Minute ging es Schlag auf Schlag, als zuerst Matthias Bauer den Gästetorhüter mit einem feinen Lupfer zum 3:1 überwand. Eine Minute später erhöhte Pham van Tuan auf 4:1. In der 57. Minute sprang ein Befreiungsschlag von Ralf Müller unglücklich vor Aystettens Torhüter Pistauer auf und landete zum 4:2 im Netz. Fünf Minuten später holte Pistauer einen Leitershofer Angreifer vor der Strafraumgrenze von den Beinen und erhielt als letzter Mann folgerichtig die Rote Karte. Mit zehn Mann litt natürlich der Spielfluss. Leitershofen ging jedoch harmlos zu Werke und scheiterte am guten Ersatzkeeper Marc Kloss. Hätte Drechsler nach einem Drehschuss Erfolg gehabt, wäre alles entschieden gewesen (67.). Er scheiterte jedoch an Batzer. Zu spät kam das 3:4 für die Gäste in der Nachspielzeit (90.+1) durch Schick. (svc)

TSV Ustersbach – Türk SV Bobingen 3:1 (0:0). Erst in der Schlussphase dreht der TSV Ustersbach das Spiel gegen den Tabellenvorletzten und schont dabei die Nerven seiner Anhänger nicht. Es entwickelte sich von Anfang an eine umkämpfte und zerfahrene Partie. Die Heimelf hatte zwar mehr vom Spiel, blieb aber lange ohne zwingende Tormöglichkeit. Lediglich ein Freistoß von Jaroslav Kyselica knallte an das Lattenkreuz. Kurz vor und kurz nach der Pause hätte Marcus Biber seine Mannen aber in Führung bringen müssen. Stattdessen gingen die Gäste mit ihrer ersten nennenswerten Aktion in Führung (47.). Mathias Burkhard erzielte den vermeintlichen Ausgleich, das Schiedsrichtergespann entschied aber auf Abseits. So ließ das 1:1 bis zur 80. Minute auf sich warten. Einen Eckball beförderten die Gäste in die eigenen Maschen. Mit einem sehenswerten Freistoßschlenzer brachte Xhelal Miroci die Gelb-Blauen auf Siegeskurs. Bobingen warf nochmals alles nach vorne und wurde ausgekontert. Sebastian Böck nahm einen Befreiungsschlag auf und legte auf Bahkyt Veshmukhanbeton quer, der zum verdienten 3:1-Endstand einschob (89.). (BiLa)

Stadtwerke SV – TSG Stadtbergen 1:0 (0:0). In der ersten Halbzeit klappte bei den Gästen nur selten ein Angriff. Die Gastgeber spielten gut nach vorne, waren vor dem Tor jedoch zu ungefährlich. Zu dem 0:0-Halbzeitstand trug aber auch der Stadtberger Schlussmann Marco Burgermeister bei. In der zweiten Halbzeit gewann das Spiel deutlich an Qualität und auch die TSG Stadtbergen spielte nun offensiv. Zwingende Chancen gab es aber nicht. Die 67. Minute brachte dann den Treffer für die Heimischen. Dogan Akif stand bei der Flanke richtig und drückte den Ball ins Tor. Die nun unter Druck stehenden Gäste versuchten nochmals alles, brachten jedoch die Kugel nicht ins gegnerische Tor. Mit mageren vier Punkten aus 12 Spielen steht die TSG weiterhin auf dem letzten Platz. (soli)

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