Schwimmen

15.06.2019

Berlin war eine Reise wert

Das hat was! Bei den deutschen Meisterschaften schwimmen zu dürfen ist schon ein ganz besonderes Erlebnis. Im Bild Lena Schweiger vom TSV Gersthofen ganz vorne auf Bahn 2 über 200 Meter Schmetterling.
Bild: Jens Behning

Teilnehmer des TSV Gersthofen glänzen bei den deutschen Meisterschaften mit neuen, sagenhaften Vereinsrekorden. Die Jüngste holt den besten Platz

Die Nervosität war größer und die Konkurrenz stärker als sonst. In Berlin fanden die deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen (DJMS) statt – das nationale Schwimmereignis 2019. Sechs Schwimmerinnen und Schwimmer des TSV Gersthofen fieberten bereits seit Monaten auf diesen Termin hin, an dem sich nur die Besten der Republik miteinander messen dürfen, indem sie die extrem strengen Pflichtzeiten in dieser Saison vorher geknackt haben mussten. Im Europa Sportpark Berlin, wo sonst Olympioniken trainieren und Weltmeister wetteifern, traten insgesamt 961 Schwimmerinnen und Schwimmer in 1059 Starts gegeneinander an.

Die jüngste Gersthofer DJMS-Teilnehmerin Lena Schweiger (Jahrgang 2007) musste gleich im allerersten Lauf des Wettkampfes zeigen, was sie kann und erreichte in ihrer Paradedisziplin über 200 Meter Schmetterling eine unglaubliche Zeit von 2:47,49 Minuten. Damit verbesserte sie nicht nur ihre eigene Bestzeit um ganze vier Sekunden inklusive Vereinsrekord, sondern landete in dieser Disziplin in Deutschland auf Platz 14. Damit war sie Gersthofens Bestplazierte bei den diesjährigen DJMS.

Frank Kurmyshkin (2003), Martin Schmid (2002) und Jonas Zimmermann (2003) sprangen jeweils zweimal ins Berliner Wasser. Kurmyshkin und Zimmermann gaben in den verschiedenen Freistilstrecken alles, wobei Kurmyshkin über 200 Meter Freistil in einer Zeit von 2:02,02 Minuten ebenfalls einen sagenhaften neuen Vereinsrekord aufstellte und damit Platz 23 im deutschlandweiten Ranking belegte.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Und da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, holte Martin Schmid über 100 Meter Brust den dritten Vereinsrekord an Land und landete damit auf Platz 20. Jonas Zimmermann stellte eine neue persönliche Bestzeit über 50 Meter Freistil auf und wurde fabelhafter 15ter. Sein gleichaltriger Vereinskollege Tamas Oroszlamos erschwamm sich über 50 Meter Brust einen respektablen 34. Platz und die 17-jährige Anna Grimm wurde über 50 Meter Freistil 32ste.

Die Trainer Armin Schmid und Irina Bychkova waren sehr stolz auf ihre Schützlinge, die größtenteils seit dem ersten Kinderschwimmkurs in Gersthofen trainieren.

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren