Bezirksliga Nord

14.09.2019

Besser geht immer!

René Heugel

Beim TSV Meitingen gibt man sich selbstkritisch

Trainer Paolo Mavros und Abteilungsleiter Torsten Vrazic sind nach dem 3:0-Heimsieg im Landkreisderby gegen den SC Altenmünster in der Fußball-Bezirksliga große Brocken vom Herzen gefallen. Nach drei nervenaufreibenden Wochen, in denen der TSV Meitingen einmal mehr seinen Erwartungen hinterherlief, herrschte in den Lechauen auf den ersten Blick wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Doch nicht alles Gold glänzt am Ende auch. Trainer Mavros gibt sich vor dem Heimspiel gegen den VfL Ecknach (Sonntag, 15 Uhr) selbstkritisch.

Denn laut dem 47-Jährigen war gegen den SC Altenmünster lediglich das Ergebnis besser als in den Wochen zuvor. Darüber hinaus haben die Lechtaler erstmals in dieser Saison zu null gespielt. An der Leistung seiner Jungs auf dem Platz habe sich aber zumindest in der ersten Hälfte wenig geändert. „Unsere Schwachstelle ist und bleibt dieselbe: Wir müssen gegen tief stehende Gegner lockerer, geduldiger und ballsicherer werden“, bemängelt Mavros. Auch die zahlreichen Chancen, die der TSV Woche für Woche ungenutzt lässt, bringen den Griechen in Rage. Mavros: „Es hätte mit Sicherheit nicht beim 3:0 bleiben dürfen. Wir lassen überhastet große Möglichkeiten liegen. Trotzdem war der Sieg nach den letzten Wochen gut für unsere Moral.“

Warum der TSV in der zweiten Hälfte gegen den SC Altenmünster kaum mehr Probleme hatte und phasenweise sehenswert aufspielte, lag insbesondere am immer breiter werdenden Kader des Aufstiegsaspiranten. „Wir hatten eine Bank, die uns auf ein ganz anderes Gesamtlevel hob“, resümiert der Coach. Mit Fabian Wolf und René Heugel kehrten am vergangenen Wochenende zwei Stammkräfte in den Kader zurück. Auch der 18-jährige Neuzugang Konstantinos Morfakis (TSV Schwabmünchen) macht einen guten Eindruck. Einzig David Englisch (Leistenbruch), Daniel Deppner und Marcel Boguth (beide Kreuzbandriss) werden wohl erst zur Frühjahrsrunde wieder fit sein.

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Wer Mavros kennt, der weiß, wie sehr er spielerische Qualitäten schätzt. „Mein Anspruch ist es nun, angefangen mit dem Spiel gegen den VfL Ecknach, Probleme spielerisch besser zu lösen“, erklärt der 47-Jährige.

Doch der Respekt vor der Mannschaft von Ex-Profi Daniel Framberger ist nach den letzten Aufeinandertreffen stets gestiegen. „Ich erwarte eine robuste Mannschaft, die individuell stark besetzt ist. Sie kämpfen bis zum Umfallen und sind auch spielerisch gut. Ich sehe sie immer unter den Top 5 der Liga“, schmeichelt Mavros.

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