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Fußball-Nachlese

12.05.2015

Bierduschen für die Feierbiester

Torjäger Dominik Bröll und Kapitän Markus Bröll haben Michael Kreutmayr eingefangen, Tobias Mayer (links) und Karim Alouache verpassen dem Leitershofer Meistertrainer eine Bierdusche.
Bild: Andreas Lode

Warum man beim TSV Leitershofen heilfroh ist, dass die Meisterschaft vor dem Stadtfest festgezurrt werden konnte

Michael Kreutmayr ist erleichtert. Nach dem 6:1-Heimsieg gegen die SpVgg Westheim hat der TSV Leitershofen den Meistertitel in der Fußball-Kreisklasse Nordwest rechtzeitig vor dem Stadtberger Stadtfest unter Dach und Fach gebracht. „Da haben wir immer ein bisschen geschwächelt“, grinst der Trainer, der die Almkicker nach einer einjährigen Pause wieder auf den Gipfel geführt hat. Die Gelb-Schwarzen sind nach dem unerwarteten Abstieg via Relegation wieder in ihrer Heimat, der Kreisliga, angekommen.

„Wir waren über die gesamte Saison hinweg sicherlich die stabilste und beste Mannschaft“, blickt Kreutmayr zurück. Lediglich zu Beginn der Rückrunde gab es eine kleine Schwächephase. Es begann mit der ersten Saisonniederlage am 18. Spieltag, als man gegen den TSV Täfertingen in der Nachspielzeit das 2:3 hinnehmen musste. „Das hat uns schon etwas aus der Bahn geworfen“, sagt der 44-Jährige. Es folgte ein 1:1 in Auerbach und eine „dumme“ 0:1-Heimniederlage im Derby gegen die TSG Stadtbergen. Das habe aber dann den Kick gegeben. Der TSV zog wieder an, vollendete das Werk und korrigierte den Betriebsunfall.

„Wichtig war, dass wir zum größten Teil zusammengeblieben sind und sich die jungen Spieler gut entwickelt haben“, sagt Michael Kreutmayr. Auch die Neuzugänge Tobias Senger und Karim Alouache hätten sich bestens integriert. Und dann konnte sich der TSV Leitershofen auch wieder auf Dominik Bröll verlassen, der in der letztjährigen Abstiegsrelegation nach seinem Platzverweis zur tragischen Figur wurde. 30 Tore hat der 28-Jährige bisher erzielt.

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Auch für die kommende Saison bleibt die Truppe inklusive Trainer zusammen. Mit drei A-Jugendlichen und einigen derzeit verletzten Spielern in der Hinterhand, will man den dünnen Kader auffüllen. Doch jetzt wird erst einmal beim Stadtfest weitergefeiert.

Zukunft des Trainers in Wörleschwang noch unklar

Während der TSV Leitershofen den Titel auf dem grünen Rasen in trockene Tücher brachte, holte der SV Wörleschwang die Meisterschaft am grünen Tisch. Gegner BSC Heretsried konnte nämlich keine Mannschaft stellen, über einen Ausweichtermin wurde man sich nicht einig, sodass nun das Sportgericht entscheiden muss. Gefeiert wurde trotzdem. Vor einem Jahr stand der SVW nämlich noch kurz vor der Auflösung. Seit Trainer Jaroslaw Kyselica die Kommandos gibt und mit ihm die Slowaken zurückgekehrt sind, geht es wieder aufwärts. „Alle haben an einem Strang gezogen“, sagt Abteilungsleiter Jörg Scherer, der nach dieser Saison aufhört. Nach einem Durchhänger mit drei Niederlagen in Folge habe man klare Worte gesprochen und wieder auf Kurs gefunden. Für die kommende Saison hängt noch einiges in der Schwebe. Wer Scherers Nachfolger wird und ob Trainer Kyselica bleibt, steht noch nicht fest.

Nach Neusässer Patzer wittert Wertingen Morgenluft

In der Schwebe hängt nach der 2:3-Niederlage beim SV Holzkirchen auch der Relegationsplatz in der Bezirksliga für den TSV Neusäß. „Das rüde Foul, das zum Ausscheiden von Tim Hofbauer führte, entschuldigt nicht, dass sich die Mannschaft wieder mal völlig aus dem Spiel nahm“, ärgerte sich der Sportliche Leiter Günther Hausmann, dass eine 2:1-Führung noch verspielt wurde. „Holzkirchen hat sehr früh und aggressiv attackiert und hat uns mit seiner ballorientierten, kampfbetonten Spielweise das Leben schwer gemacht. Wenn wir unsere Ambitionen auf den zweiten Tabellenplatz nicht verlieren wollen, müssen wir all diese Dinge annehmen“, so Hausmann. Nach dem Neusässer Patzer wittert der TSV Wertingen Morgenluft. Die Zusamtaler sind nach dem 2:0-Sieg gegen den FC Günzburg nur noch einen Punkt entfernt.

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