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Rhythmische Sportgymnastik

13.11.2019

Chrysanthemen für gute Benotungen

Mariagrazia Chirulli, Vivienne Wehner, Veronika Ketterer, Alina Moch, Anna Lena Schmid, Emely Stöffelmeir, Irina Golubkova und Alina Ostrowsky vertraten den TSV Gersthofen beim internationalen Chrysanthema-Cup in Lahr.
Foto: Susanne Kirner

Gersthoferinnen behaupten sich gegen internationale Konkurrenz

Die traditionelle Blumenschau „Chrysanthema“ in Lahr, bei der jährlich 10000 Chrysanthemen die Innenstadt zum Leuchten bringen, war dieses Mal das Ziel von acht Gymnastinnen der Abteilung rhythmische Sportgymnastik des TSV Gersthofen. Aber nicht die Blumenschau stand im Vordergrund, sondern der internationale gleichnamige Wettkampf, der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragen wurde. An den Start gingen zahlreiche Teilnehmerinnen aus Deutschland, Luxemburg und der Schweiz.

Eingeladen hierzu wurden die Gersthoferinnen von der Trainerin und Grande Dame der Abteilung rhythmische Sportgymnastik, Traudel Bothor, deren Tochter Katja Ohlsen in Gersthofen maßgeblich für viele Erfolge – sei es beim Kol-La-Ballett als Choreografin oder aufgrund ihrer Ballettstunden – verantwortlich ist.

Im jüngsten Jahrgang 2012 Kategorie A (KLK7) turnte Nachwuchstalent Anna Lena Schmid ihre Übung ohne Handgerät wie ein Profi, zeigte ihre anspruchsvollen Sprünge und Stände und ließ sich durch die starke internationale Konkurrenz nicht aus der Ruhe bringen. Am Ende wurde sie mit dem zweiten Platz belohnt.

Vivienne Wehner tat es ihr im Jahrgang 2009 Kategorie A (SLK 10) gleich und erzielte aufgrund ihrer sehr sauber geturnten Übung ohne Handgerät und ihrer Ballübung den zweiten Rang.

In der SLK Jahrgang 2007 bis 2009 turnte Veronika Ketterer eine nahezu fehlerfreie Übung ohne Handgerät, musste aber in ihrer Seilübung ein paar Unsicherheiten hinnehmen, was ihr den neunten Platz bescherte. Alina Moch konnte mit ihrer sauber geturnten Seilübung punkten und erzielte den achten Platz. Beste Gersthofer Gymnastin in diesem teilnehmerstarken Feld war Emely Stöffelmeir, die ihre Übungen sehr ausdrucksstark und sicher präsentierte und sich am Ende über einen vierten Platz freuen durfte. Alina Ostrowsky versuchte in der JWK (Jahrgang 2004 bis 2006) ihr Bestes, konnte aber verletzungsbedingt nicht ihre Spitzenleistung abrufen. Dennoch erreichte sie den siebten Platz.

Da der Wettkampf nur bis zur Juniorenklasse ausgeschrieben war, durften die beiden „alten Hasen“ Mariagrazia Chirulli und Irina Golubkova außer Konkurrenz starten, ihre nagelneuen Übungen unter Wettkampfbedingungen zeigen und von den Kampfrichtern bewerten lassen. Und das mit Erfolg. Irina Golubka konnte in ihrer Keulenübung mit Ausdruck und Pepp überzeugen und Platz sechs belegen, Mariagrazia Chirulli hatte die Zuschauer und Kampfrichter aufgrund ihrer dynamischen Reifenübung auf ihrer Seite und landete auf Platz sieben. (kisu)

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