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Aystetten

18.08.2018

Cosmos will noch mehr Einsatz zeigen

Alexander Bernhardt wird beim Fußball-Landesligisten Cosmos Aystetten zwischen den Pfosten stehen: Er ersetzt den Stammtorhüter Valentin Coca.
Bild: Brugger

In der Tabelle der Fußball-Landesliga Südwest trennen die beiden Klubs beinahe Welten. Der TSV Landsberg schnuppert mit 18 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz Höhenluft, der SV Cosmos Aystetten rangiert mit sieben Zählern im hinteren Mittelfeld (11. Platz). Und dennoch gibt es eine Gemeinsamkeit.

Beide Klubs mussten erst eine Niederlage einstecken. Doch es gibt auch einen Unterschied. Der Titelaspirant aus Oberbayern durfte bereits sechs Siege feiern, das Team aus dem Naturpark Westliche Wälder konnte dieses Glücksgefühl in dieser Saison erst einmal genießen (1:0 gegen den FC Gundelfingen). Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der SV Cosmos nun den TSV Landsberg.

Übergroße Angst vor dem scheinbar übermächtigen ehemaligen Bayernligisten haben sie in Aystetten nicht. „Wir spielen zu Hause und werden an unsere Leistungsgrenze gehen“, sagt Trainer Marco Löring, der mit den bisherigen Auftritten seiner Schützlinge größtenteils zufrieden war. Ausnahme: Das 0:0-Remis vor Wochenfrist beim SV Mering. Löring hat diese Partie mit seinen Schützlingen während der Woche aufgearbeitet und ist davon überzeugt, dass sich das Team wieder steigern wird.

Dabei sind die Voraussetzungen gegen die Mannschaft aus der Großen Kreisstadt am Lech alles andere als optimal. Denn die Urlaubszeit macht den Gastgebern arg zu schaffen. Torhüter Valentin Coca sowie Xhevalin Berisha, Thomas Hanselka, Daniel Michl, Manuel Britsch und Gheorge Gosa haben sich in die Ferien verabschiedet. Dazu stehen auch die Verletzten Maximilian Drechsler und Dominik Isufi nicht zur Verfügung. Doch Löring will nicht jammern. Für Coca wird die Nummer zwei, Alex Bernhardt, zwischen den Pfosten stehen. Und: „Auch im Feld können wir immer noch eine landesligataugliche Mannschaft aufbieten.“

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In der kommenden Woche möchten sie in der Cosmos-Führungsetage Zwischenbilanz ziehen und dann entscheiden, ob der Verein nochmals auf dem Transfermarkt tätig wird. Aktionismus schließt der Coach allerdings aus. Löring sagt: „Wenn wir noch einen Spieler holen, dann muss uns dieser weiterbringen oder eine gute Perspektive bieten.“

Landsberg wird mit einer aus herausragenden Akteuren besetzten Truppe anreisen. Muriz Salemovic kehrte als Spielertrainer vom FC Memmingen zurück, mit ihm im Schlepptau wechselte David Anzenhofer vom Allgäuer Regionalligisten zum TSV. Er fühlt sich in Landsberg pudelwohl. „Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Es macht sehr viel Spaß. „Sechs Treffer, allesamt Elfmeter, hat der in Wertingen wohnende Innenverteidiger in dieser Spielzeit bereits erzielt.

Doch nicht nur dieses Trio ragt beim Titelaspiranten heraus. Vom TSV Schwaben Augsburg kam der lange Kevin Gutia, aus Schwabmünchen wagte Janis Danke den Sprung zum Nachbarn, der mit Manuel Detmar (fünf Tore) und Spielmacher Sebastian Bonfert weitere herausragende Akteure in seinen Reihen hat. Übrigens: Die bisher einzige Saisonniederlage bezogen die Landsberger in Wolfratshausen – einem Team aus dem Mittelfeld. Das sollte Aystetten Mut machen, zumal das Löring-Team auch dem derzeitigen Spitzenreiter Neuburg mit 2:2 einen Zähler abknüpfen konnte.

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