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Bund und Länder wollen Feiern in öffentlichen Räumen auf 50 Teilnehmer beschränken

30.03.2009

Da wundert einen nichts mehr

Da wundert einen doch nichts mehr! Selbst Ende März gibt es in diesem schier unendlichen Winter noch Spielabsagen. Vor drei Wochen konnte auf der Sportanlage des VfL Westendorf noch die einzige Partie weit und breit durchgeführt werden. An diesem Sonntag war der Platz am Rande der B2 nach den andauernden Regenfällen unbespielbar. Spielausfälle unterliegen einfach keinerlei Logik. So konnte der TSV Gersthofen II jedenfalls tatenlos zusehen, wie die vor ihm liegenden Teams schwächelten. Spitzenreiter SV Cosmos Aystetten musste sich bei der SpVgg Westheim mit einem 2:2 zufriedengeben. Wen wundert's? War ja schließlich ein Derby. Für den Zweiten VfR Foret war die 2:4-Heimpleite gegen den TSV Zusmarshausen indes bereits die zweite Niederlage in Folge.

Auf dem Waldsportplatz der SpVgg Deuringen lag letzte Woche noch Schnee (von gestern). Der Aufsteiger, der sich bisher zum Training auf dem Gersthofer Kunstrasen tummelte, musste seine Heimspielpremiere in der Kreisliga Augsburg verlegen. Ebenso wie der BSC Heretsried in der Kreisliga Ost. Es würde einen nicht wundern, wenn den beiden Abstiegskandidaten die anstehenden Nachholspiele an die Substanz gingen.

Das elfte Unentschieden

Wen wundert's, dass der TSV Meitingen im Altkreisderby beim TSV Wertingen das elfte Unentschieden auf die Reihe brachte? "Zuletzt habe ich mich über einige Unentschieden meiner Mannschaft sehr geärgert", war Abteilungsleiter Torsten Vrazic nach dem Last-Minute-Treffer von Jürgen Koch völlig aus dem Häuschen: "Über das 1:1 freue ich mich sehr, weil es am Ende ein wenig glücklich für uns war. Wertingen hat es nach der Führung versäumt, den Sack zuzumachen." Obwohl nach 19 Saisonspielen erst drei Niederlagen für die Truppe von Andreas Wessig zu Buche stehen, ist der Aufsteiger nur auf Platz acht platziert.

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Eine Platzierung, von der Herbert Wiest nur träumen kann. Das 1:1 im Keller- und Nachbarschaftsderby gegen den SV Schwabegg war für den SSV Margertshausen nicht Fisch und nicht Fleisch - im Abstiegskampf summa summarum zu wenig. Es würde schon sehr wundern, wenn die Staudenelf das rettende Ufer noch erreichen könnte.

Einer anderen Elf aus den Stauden steht das Wasser ebenfalls bis zum Hals. Der TSV Fischach verlor in der Kreisklasse Augsburg 2 beim TSV Firnhaberau nicht nur das Spiel mit 0:4 sondern auch etliche Sympathien. Die Partie musste gar zehn Minuten unterbrochen werden, weil Fischacher Anhänger den Schiedsrichter verbal attackierten, der Trainer Jürgen Zeche von der Bank verwiesen hatte.

Wie gewonnen, so zerronnen. Nach dem überzeugenden 4:0-Sieg gegen den BSC Memmingen handelte sich der TSV Neusäß im Spitzenspiel der Bezirksliga Süd beim TSV Friedberg eine 1:4-Klatsche ein. Gleich vier Mal zeigte der junge Unparteiische Markus Maucher vom FC Benningen in den kampfbetonten 90 Minuten auf den Elfmeterpunkt. Das gibt es auch nicht alle Tage. Übrigens viermal zu Recht - und alle vier Elfmeter wurden verwandelt. Doch mit Christian Geib trug nur einer das Trikot des TSV Neusäß. Klar, dass Friedbergs Trainer Werner Heiß zufrieden war - auch wenn man nach dem 1:0 in Schwierigkeiten gekommen sei. "Da war Neusäß besser, da haben sie ihre Qualitäten gezeigt", lobte er seinen Ex-Klub.

Trainer mit dickem Hals

Drei Punkte waren eigentlich schon eingetütet. Kurz vor Schluss führten sowohl der TSV Herbertshofen (gegen den TSV Dasing) als auch der SV Thierhaupten (beim Schlusslicht DJK Gebenhofen), als die jeweiligen Gegner jeweils in der Nachspielzeit noch zum 3:3 ausgleichen konnten. Da wundert es nicht, dass die beiden Trainer Markus Heindl und Ivan Konjevic den Rest des Sonntags mit einem ziemlich dicken Hals verbrachten.

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