Tischtennis

24.01.2017

Das Beste kommt zum Schluss

Da kommt Freude auf! Noch mehr als über ihren bayerischen Meistertitel im Einzel freute sich Katharina Schneider (links) über die Meisterschaft im Doppel mit ihrer Langweider Vereinskameradin Martina Erhardsberger.
Bild: BTTV

Die Langweiderinnen Katharina Schneider und Martina Erhardsberger denken ans Kariereende im Einzelsport. Doch bei den Bayerischen Meisterschaften trumpfen sie auf

Die diesjährigen bayerischen Tischtennismeisterschaften der bayerischen Eliteklasse der Frauen und Männer brachten den TTC Langweid durch Meistertitel von Katharina Schneider im Einzel und durch das Doppel Katharina Schneider/Martina Erhardsberger einmal mehr ins Rampenlicht.

Beide Langweiderinnen denken im Einzelsport an das Ende ihrer Karriere. Dass die sportliche Substanz hierzu nach wie vor gegeben ist, zeigten die bayerischen Titelkämpfe. Katharina Schneider, 31, stand bei weißblauen Titelkämpfen im Doppel und im Mixed schon mehrmals ganz oben auf dem Siegerpodest und wiederholte am Wochenende in Ingolstadt im Einzel ihren Titelgewinn von 2013. Für Martina Erhardsberger, 35, die als Jugendliche herausragende Erfolge feiern konnte und danach im Frauenlager stets zur bayerische Elite gehörend bei bayerischen Titelkämpfen immer mit vorne dabei war, allerdings nie das Glück der Tüchtigen hatte, war der Titelgewinn im Doppel zusammen mit ihrer langjährigen Vereinskameradin Katharina eine besondere Freude. Großen Anteil am Erfolg hatte Katrin Meyerhöfer, die als Betreuerin zuweilen helfen musste, dass ihre Schützlinge den verlorenen Faden rechtzeitig wieder aufnehmen konnten.

Dies war besonders im Doppel-Halbfinale der Fall als nach einem 0:2-Rückstand für das auf 1 gesetzte TTC-Duo das Aus drohte. Auch im Finale gegen Mantz (Schwabhausen)/Teufl (Kolbermoor) musste noch gebangt werden, als Schneider/Erhardsberger nach einer 2:1-Satzführung und einem 10:5-Vorsprung in Satz vier den vorzeitigen Sieg noch vergab und über den Entscheidungssatz denn den Einzug ins Finale sichern konnte.

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Im Einzel-Halbfinale hatte Katharina Schneider mehr Probleme, als beim 4:0 im Endspiel gegen Eva Meier vom Zweitliga-Tabellenführer TSV Schwabhausen. Der Jubel bei Schneider und im Langweider Lager war groß. Das Los führte schon im Viertelfinale zu einer sportlichen Auseinandersetzung mit Erhardsberger, die den verdienten Sieg ihrer Vereinskameradin neidlos anerkannte.

Es waren aber nicht nur die Top-erfolge der beiden Spielerinnen der Langweider „Ersten“, sondern auch, dass der TTC vier Spielerinnen unter den 32 qualifizierten bayerischen Elitespielerinnen hatte. Marina Heinrich kämpfte in der Vorrunde gut aber unglücklich und blieb in der Vorrunde mit Platz drei hängen. Eva Bickel schaffte den Sprung in die Hauptrunde. Ganz erfreulich war ihre Vorstellung beim Sieg gegen Sophia Deichert (Wombach), die dem Nachwuchsnationalkader angehört. Noch zu stark für die talentierte TTCL-Spielerin waren die ebenfalls dem Nationalkader angehörende Laura Tiefenbrunner (Kolbermoor) und Sarah Mantz (Schwabhausen).

Die zwei Titelgewinne ergänzen die bisherigen Erfolge Langweids auf der bayerischen Ebene. Im Archiv zu finden sind Meistertitel von Christina Fischer, Jie Schöpp, der derzeitigen Bundestrainerin, Katharina Schneider (2013) und Katrin Meyerhöfer. (jug)

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