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Bezirksliga Nord

28.03.2015

Das Tor ist wie vernagelt

Ein guter Torwart hat auch einen guten Pfosten. Roman Artes vom TSV Meitingen behandelt deshalb das Aluminium pfleglich. In 21 Spielen musste der noch immer ungeschlagene Bezirksliga-Spitzenreiter erst elf Gegentreffer hinnehmen.
Bild: Karin Tautz

In 21 Spielen hat der TSV Meitingen noch nicht verloren, weil man erst elf Gegentreffer hinnehmen musste. Ist der TSV Rain II der erste Bezwinger?

Wer beendet die fast schon unglaubliche Siegesserie des TSV Meitingen, der inzwischen in der Fußball-Bezirksliga Nord 21 Spiele in Folge ohne Niederlage geblieben ist? „Egal, gegen wen wir spielen. Jeder will der Erste sein, der uns eine Niederlage beibringt“, will Ali Dabestani die Antwort darauf vor dem ersten Heimspiel dieses Jahres gegen den TSV Rain II (Sonntag, 15 Uhr) eigentlich gar nicht wissen. Er weiß nur eines: „Der Gegner wird nicht Ehrfurcht erstarren.“

Das habe auch der SC Bubesheim nicht getan. Nur mit viel Glück habe man sich dort durchsetzen können. „Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir nicht wirklich wie ein Spitzenreiter aufgetreten. Das kann man vielleicht mit der großen Nervosität entschuldigen.“ Nachdem jedoch Roman Artes sein Tor einmal vernagelt hatte (erst elf Gegentreffer) und Denis Buja seinen 16. Saisontreffer erzielte, hat es trotzdem mit einem 1:0-Sieg geklappt.

Wer kann also den TSV Meitingen auf dem Weg in die Landesliga aufhalten? Solange rein rechnerisch nichts entschieden ist, will sich der Meitinger Trainer nicht mit diesem Thema beschäftigen. „Wir konzentrieren uns voll und ganz auf das nächste Spiel.“ Und das sei schwer genug: „Der Unterschied zwischen Bubesheim und Rain ist, dass Rain das Tor trifft“, sagt Dabestani. Die jüngste Niederlage der Bayernliga-Reserve in Donauwörth will er nicht groß bewerten. „Das ist trotzdem eine spielerisch gute Mannschaft.“ Dass der Meitinger Coach dabei grinst, liegt an der Tatsache, dass spielersche Mannschaften den Seinen eigentlich besser liegen.

„Wir freuen uns auf dieses Match, freuen uns, dass wir endlich wieder auf einem richtigen, guten Platz Fußball spielen dürfen“, richtet Dabestani ein dickes Kompliment an die Platzpflegekompanie des TSV. Aber auch die Physioabteilung erntet großes Lob. „Wenn wir Markus Glosauer und Nadine Erdle nicht hätten, würde manche Verletzung noch viel länger dauern“, ist Ali Dabestani froh, dass bis auf Arthur Fichtner und Martin Winkler alle fit sind. „Alle 13 Leute sind an Bord.“

Das ist für einen Landesliga-Anwärter ziemlich übersichtlich. Deshalb werden auch schon zahlreiche Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt. „Die sind jedoch noch nicht so weit fortgeschritten, dass wir Namen preisgeben könnten“, wird der sonst so redegewandte Ali Dabestani plötzlich ganz verschlossen. (oli)

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