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Diedorf

19.12.2019

Den Klassenerhalt vor Augen

Auch wenn es zuletzt erneut zwei knappe 3:5-Niederlagen gab, haben Mannschaftsführer Martin Aust und die SG Diedorf/Haunstetten den Klassenerhalt in der bayerischen Oberliga weiterhin vor Augen.
Bild: Andreas Lode

Bei der SG Diedorf/Haunstetten zieht man nach dem Aufstieg in die bayerische Badminton-Oberliga ein positives Zwischenfazit

Die letzten Spiele der Hinrunde war symptomatisch für die Ergebnisse der ersten Mannschaft der SG Diedorf/Haunstetten in der Badminton-Oberliga Bayern. gegen die DJK Landshut und beim ESV Flügelrad -Nürnberg II gab es wie so oft 3:5-Niederlagen.

Mannschaftsführer Martin Aust ist sich sicher: „Am letzten Spielwochenende wäre eigentlich mehr drin gewesen, als zwei Niederlagen. Mindestens zwei Unentschieden.“ Seine Teamkollegen drücken es noch etwas drastischer aus. Philipp Morgott sagt: „Der Trip nach Nürnberg und nicht nur der geplante Besuch auf dem Christkindlesmarkt sind ins Wasser gefallen.“

Julia Hornstein betont: „Dieses Wochenende war wieder sehr bitter. Wie so oft haben wir unser Standardergebnis 3:5 mit vielen knappen und teilweise verschenkten Spielen erreicht.“ Für Patrick Flemming ist es „ einfach nur traurig, dass wir immer die knappen Dinger verlieren.“

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Knappe Spiele zu verlieren scheint die Krux der Hinrunden für die Aufsteiger aus Diedorf gewesen zu sein. Ihre ersten Oberliga-Saison hätte besser laufen können, sind sich alle einig. „Wir haben fünf Mal mit 3:5 verloren, da wären also ein paar Punkte mehr drin gewesen“, so Martin Aust. Philipp Morgott glaubt nicht, dass es an der höheren Liga liegt: „Bisher sehe ich keinen großen Unterschied zur letzten Saison in der Bayernliga.“ Die Gründe für die schlechten Ergebnisse sind in seinen Augen etwas wenig Spielglück, aber auch die Tatsache, dass man fast nur Auswärtsspiele hatte. Im kommenden Jahr hat der TSV Diedorf jetzt sieben Heimspiele, nur eine Begegnung findet auswärts statt. „Da müssen Punkte her“, betont Martin Aust: „Unser Saisonziel muss der Klassenerhalt sein.“

Von diesem Ziel ist die Mannschaft aktuell gar nicht so weit entfernt. Obwohl sie in der Hinrunde von acht Spielen nur zwei gewinnen konnte, stehen sie noch auf Platz sieben der Tabelle. In die Karten spielt den Diedorfern dabei die Tatsache, dass die dritte Mannschaft des ESV Flügelrad Nürnberg bereits aus der Liga ausgeschieden ist. Das Team ist zu oft nicht zu Begegnungen angetreten und somit steht ein Absteiger schon fest. Trotz der Niederlagen am Wochenende ist Philipp Morgott alles in allem guter Dinge: „Mit unseren Heimfans im Rücken werden wir jeden knappe Niederlage in einen Sieg umwandeln.“ Außerdem wollen alle mehr trainieren. Besonders die Doppelpaarungen müssten dafür im Training häufiger zusammenspielen. „Dann können wir Unstimmigkeiten entgegenwirken“, erklärt Julia Hornstein. Patrick Flemming wünscht sich mehr Teamgeist: „Genauso wichtig ist aber – und das fehlt mir auch persönlich –, die Teamkollegen lautstark anzufeuern, auch wenn man sein eigenes Spiel gerade verloren hat.“

Ein Lichtblick für die Badminton-Spielgemeinschaft von Diedorf und Haunstetten sind in jedem Fall die Mannschaften in den anderen Ligen. Insgesamt schickt man sechs Teams ins Rennen: Die zweite und dritte Mannschaft stehen in der Bezirksliga Nord zum Beispiel auf Platz eins und zwei. Die Vierte hat sich auf Platz zwei in der Bezirksklasse A gekämpft und die fünfte Mannschaft führt die Bezirksklasse B an. (kart)

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