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Fußball

19.02.2015

Der Ausflug nach Indien fällt aus

Eigentlich wollte der 23-jährige Michael Hildmann als Talentsucher nach Indien gehen. Nun hat sich dieser Plan zerschlagen.

Eigentlich wollte Michael Hildmann eine Reise als Talentsucher antreten

Er saß schon beinahe auf gepackten Koffern, doch nun hat Michael Hildmann, 23, die Vorbereitungen auf die Reise nach Indien abgebrochen – weil die nicht zustande kommt.

„Das fällt ins Wasser, zumindest für den derzeitigen Zeitpunkt“, schilderte der Abwehrmann des TSV Aindling am Sonntag die veränderte Lage. Wie kam es, dass der Trip kein Thema mehr ist? „Es gab Probleme mit den Indern.“ Die waren der Meinung, für das Camp in Mumbai, für das Hildmann zunächst eingeplant war, würden zwei Scouts reichen. Die TSG Hoffenheim, die bei diesem Projekt eine wichtige Rolle spielt, vertrat dagegen die Ansicht, man bräuchte drei Fachleute, die auf Talentsuche in diesem großen Land gehen. „Ich kann es irgendwie verstehen“, räumt Hildmann ein. „Die Inder sind die Gastgeber, die haben das Sagen.“ Eine Kraftprobe mit ihnen hätte sich wohl negativ ausgewirkt auf das ganze Vorhaben.

TSV Aindling freut sich über den Verbleib

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Michael Hildmann hätte sich vom Aufenthalt in Indien positive Erkenntnisse auf eine spätere Trainertätigkeit versprochen, die er anstrebt. „Es wäre bestimmt interessant geworden. Aber ich bleibe auch gerne daheim und spiele Fußball.“

Beim TSV Aindling wird man das gerne hören, denn der Abwehrmann war in allen 21 Landesligapartien 2014 für den Verein am Ball. So ganz aus der Welt ist Indien noch nicht. Es könnte sein, dass es Ende diesen Jahres doch noch klappt: „Aber da muss ich erst sehen, ob das mit meinem Studium zu vereinbaren ist.“ (jeb)

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