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Meitingen

02.04.2019

Der Meister gibt sich keine Blöße

Die Handball-Frauen des TSV Meitingen steigen als Meister der Bezirksliga in die Bezirksoberliga auf. Hinten von links Trainer Christian Michel, Elisabeth Kuchenbaur, Katharina Hammerer, Ramona Stegmeir, Veronika Hörmann, Julia Schwendner, Maike Prause, Clara Weixler, Isabel Reichlmeir, Maria Redel, Trainer Volker Kohlmeyer. Vorne von links Pia Kuffer, Caroline Kuchenbaur, Larissa Wolf, Laura Nowak, Florentina Hecht, Leonie Hecht, Antonia Hecht.
Bild: TSV Meitingen

Die Handball-Frauen des TSV Meitingen gewinnen auch das letzte Saisonspiel. Wo die Stärken des Bezirksoberliga-Aufsteigers liegen

Auch im letzten Saisonspiel blieben die Handball-Frauen des TSV Meitingen siegreich. Der Meister und Bezirksoberliga-Aufsteiger gewann bei der TSG Augsburg II mit 25:16. Erfolgreich waren auch die Meitinger Herren mit einem 27:26-Sieg beim TSV Schwabmünchen II.

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Der Meister fand zu Beginn nur sehr träge ins Spiel hinein. So stand es nach etwa einem Viertel der Spielzeit „nur“ 5:5. Dies war vor allem der mangelnden Absprache in der Abwehr und der Chancenverwertung geschuldet. Bis zur Halbzeit konnte dann doch noch eine 11:9-Führung herausgeholt werden. Nach der Pausenansprache durch die beiden Trainer Christian Michel und Volker Kohlmeyer zeigten sich die Meitinger Damen deutlich motivierter und legten ein deutlich flotteres Tempo an den Tag. Auch die Stimmung auf dem Spielfeld und das Miteinander hatte sich deutlich verbessert. Nachdem nun auch der Schiedsrichter härter durchgriff, wurde ein 21:12 in der 46. Minute erreicht. Der Meitinger Sieg war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gefährdet und die Damen konnten das letzte Spiel in der Bezirksliga mit 25:16 für sich entscheiden.

Die Stärke der Meitingerinnen liegt in der Abwehr, die nur 254 Gegentreffer hinnehmen musste, aber auch in der Ausgeglichenheit im Angriff, der 374 Treffer produzierte. Mit der zuletzt achtmal erfolgreichen Katharina Hammerer (75), Maike Prause (62) und Florentina Hecht (55) befinden sich drei Spielerinnen unter den ersten elf der Torschützenliste – allerdings erst auf den Plätzen sechs, zehn und elf. Torschützenkönigin der Liga wurde Nicola Ludwig vom Aufsteiger TSV Neusäß, der in der Endabrechnung Rang vier belegte.

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TSV Meitingen: Nowak, A. Hecht (3), Hammerer (8/4), Reichlmeier (2), Kuffer, Wolf (1), F. Hecht (3/1), Weixler, Redel, E. Kuchenbaur (2), C. Kuchenbaur (2), Stegmeir (2), Hörmann (2), Schwendner.

Männer behalten in einem umkämpften Spiel die Nerven

In einem umkämpften Spiel gegen den abstiegsbedrohten TSV Schwabmünchen II behielten die Meitinger Männer die Nerven. Bei den Olmer-Schützlingen war von Beginn an Sand im Getriebe. Schwabmünchen lag stets in Führung. Meitingen gelang auch aus besten Positionen kein Treffer, in der Abwehr bekam man auch keinen richtigen Zugriff auf die Rückraumschützen. Auch im zweiten Spielabschnitt wurde das Spiel des Tabellenvierten zunächst nicht besser. Bei 16:13 versuchte der Trainer, seine Mannen aufzurütteln. Da die Gastgeber, die meisten schon im reiferen Handballeralter, konditionell ein wenig abbauten und sich Fabian Schlögl im Meitinger Tor steigerte, gelang in der 46. Minute erstmals der Ausgleich. Das Momentum war zum Gast gekippt und dieser spielte jetzt seine bessere Kondition aus. Besonders Elias Weixler war nicht mehr zu stoppen und erzielte in den Schlussminuten vier wunderschöne Tore, die den knappen Sieg mit 26:27 (12:11) ermöglichten.

Am Samstag kommt es in Meitingen zum Derby gegen den TSV Bäumenheim. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Ballspielhalle.

TSV Meitingen: Schlögl, Kruchten (Tor); S. Keller (2), Ludl (5), T. Keller (2/2), Brandmayer (2), Michel (5/1), Engelhart (2), Zielsdorf (3), Weixler (7), Eberle, Weber, Nowak (2).

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