Bezirksliga Nord

29.08.2015

Derby als Aufbauhilfe

Duell der Routiniers: Bisher behielt Andi Belak vom TSV Zusmarshausen (links) immer das bessere Ende gegen den SV Cosmos Aystetten (rechts Denis Becker).
Bild: Andreas Lode

Aystetten will nach drei Niederlagen in Folge Platz zwei nicht aus der Hand geben, Zusmarshausen sich mit dem ersten Saisonsieg Luft im Tabellenkeller verschaffen

Zwar liegt der SV Cosmos Aystetten und der TSV Zusmarshausen an den unterschiedlichen Enden der Tabelle in der Fußball-Bezirksliga Nord. Vor dem siebten Spieltag läuft es jedoch bei beiden Teams nicht wirklich rund. Aystetten musste zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen, in Zusmarshausen wartet man immer noch auf den ersten Saisonsieg.

„Wir brauchen noch Zeit, die wir eigentlich nicht haben“, sagt Zusmarshausen neuer Coach Thomas Weber. Dreimal hätte man vergangene Woche trainiert, viel aufgearbeitet und versucht zu verändern. „In den letzten beiden Spielen haben wir die Anfangsphase gut gestaltet, dann aber keine Sicherheit in unser Spiel bekommen“, analysierte Weber das Zusser Spiel. Insbesondere in der Defensive müsse mehr Stabilität her. Gegen den BC Adelzhausen kassierte man vier Gegentore, stellt mit derzeit 18 kassierten Treffern die zweitschlechteste Abwehr der Liga. „Wir sind als ganzes Team gefordert“, zieht Weber eine alte Fußballweisheit zurate, nach der die Defensivarbeit bereits im Sturm beginnt. „Vor allem die Kommunikation unter den Mannschaftsteilen muss besser werden“, fordert er. Gleichzeitig will er sehen, dass das Team versuche, die Dinge, die im Training trainiert wurden, gleich umzusetzen. „In unserer aktuellen Situation kann Aystetten ein Wendepunkt werden“, rechnet sich Thomas Weber gegen die urlaubsgeschwächten Gäste durchaus Chancen aus. Und auch die Statistik macht Mut: Im letzten Jahr gelang den Cosmonauten kein Sieg gegen den TSV Zusmarshausen. Bei den Grün-Weißen musste man sogar eine 0:2-Niederlage einstecken.

Es fehlen: Benedikt Götz (privat verhindert).

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„Wir müssen nicht der Gegner sein, der Zusmarshausen aufbaut“, stellt Paulo Mavros klar. Der Gästetrainer hat mit seinem Team nun wettbewerbsübergreifend drei Pflichtspiele verloren. „Diese Niederlagen schmecken mir gar nicht“, sagt Mavros. Einen unangenehmeren Gegner als Zusmarshausen gäbe es für den 42-Jährigen nicht. „Die stehen auf dem letzten Platz, sind aber sicherlich nicht so schwach, wie ihr Tabellenplatz. Gegen Zusmarshausen kannst du nur verlieren“, so Mavros. Wie schwer die Zusser zu spielen seien, hätte man ja im letzten Jahr gesehen.

Wer steht bei Cosmos zwischen den Pfosten?

Besonders kritisch dürfte in Aystetten die Torwartsituation gesehen werden. Stammkeeper Deniz Eryildirim verabschiedete sich in den Urlaub, Paulo Mavros muss also am Sonntag einen Keeper aus der Wundertüte zaubern. „Wir werden 15 Mann auf dem Spielberichtsbogen haben“, übt er sich in Geheimniskrämerei. (luho)

Es fehlen: Paul Zeller, Holger Eweka, Nemanja Ranitovic, Dean Mijailovic, Deniz Eryildirim (Urlaub), Damjan Canovic (rotgesperrt).

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